Auktionshaus freut sich über fließige Bieter

Bei Sigalas wechseln besondere Artefakte den Besitzer

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    Das Gemälde des Murrhardter Malers Heinrich von Zügel brachte 17 000 Euro

Artikel vom 07. August 2019 - 18:12

HILDRIZHAUSEN (red). Seit 1984 residiert das Kunst und Auktionshaus Sigalas in Hildrizhausen. Gegründet wurde das Familienunternehmen von Olaf Sigalas, der mit der Unterstützung seiner Ehefrau Katharina, in einem bescheidenen Auktionsraum in Böblingen die erste Auktion startete.

Am 30. Juli dieses Jahres fand die 204. Versteigerung statt. Trotz sommerlichen Wetters war die Auktion wegen des attraktiven Angebotes gut besucht. Es wurde viel geboten, so wurde der zum Verkauf stehende Schmuck fast gänzlich versteigert. Auch die Gemälde fanden reges Interesse. Herausragend war der Zuschlag eines Gemäldes des Murrhardter Malers Heinrich von Zügel, das für 17 000 Euro den Besitzer wechselte.

Die meiste Spannung kam aber erst zum Schluss, als kleines unscheinbares chinesisches Porzellanschälchen, das mit 50 Euro limitiert war, auf 11 000 Euro gesteigert wurde. Der anwesende Saalbieter, der extra aus China angereist war, erhielt nach heftigem Bietergefecht im Saal und im Internet letztlich den Zuschlag.

Das Angebot des Auktionshauses ist breit gefächert. Gemälde, Porzellan, Silber, Schmuck, alte Weine, antikes Spielzeug und vieles mehr werden auf etwa acht Auktionen im Jahr versteigert. Legendär sind Auktionen von Privatmuseen, wobei beispielsweise für eine Sammlung alter Bücher, Skulpturen und Spielzeug Rekordpreise erzielt werden konnten.