Flotter E-Flitzer für City-Reinigung übergeben

Amt für Technik, Umwelt und Grün setzt neues Fahrzeug in der engen Innenstadt ein

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Artikel vom 18. Juni 2019 - 18:12

HERRENBERG (sel). Schmale 1,20 Meter misst der neue "Goupil" von Türgriff zu Türgriff. Und mit seinem überaus engen Wendekreis ist das 580 Kilo-Leichtgewicht das ideale Einsatzfahrzeug für Herrenbergs Stadtreinigung und deren Stop-&-Go-Betrieb in den Altstadtgässchen, sind sich Stephanie Haubner, stellvertretende Leiterin des Amts für Technik, Umwelt und Grün sowie Technik-Fachmann Martin Keller einig.

Jetzt lieferte Peter Hoffmann von der HEN AG in Steinheim an der Murr den flotten Stromer aus. "Es ist für uns die ideale Ergänzung für unseren Fuhrpark, zu dem seit 2018 auch schon ein Streetscooter gehört", betonen die Vertreter der Stadt. Nicht nur, weil der Neue mit den Lithium-Batterien an jeder 220 Volt-Steckdose aufgeladen werden kann. "Er fährt sich gut, ein bisschen wie ein Go-Cart", lächelt Keller. "Und weil er 50 Stundenkilometer schafft, sind wir auch kein Verkehrshindernis in der Stadt." Bei einer Reichweite von rund 100 Kilometern müsse man auch keine Angst haben, dass vorzeitig der Saft ausgeht. Um sicher zu gehen, dass alles passt, teste man vorher die Anschaffung solcher Nischenfahrzeuge, berichtet Stephanie Haubner.

Kurzum - beim neuen "Goupil" passt alles. Ausgeliefert wurde das Basis-Fahrzeug mit einem speziellen "Müllsammel-Aufbau", bis zu 2,1 Tonnen Gesamtgewicht sind zulässig. Aber auch als Pritschenfahrzeug, mit Kühlaufbau oder zum Beispiel mit Bewässerungseinheit kann er eingesetzt werden. Also: Der Sommer kann kommen.