Weiterer Weltmarktführer in Sindelfingen

Gewerbliche Wäschereitechnik: Alliance Laundry Systems eröffnet Deutschland-Niederlassung

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    Im Rahmen der Eröffnung der Niederlassung zeigte das Fachpublikum reges Interesse an der Waschmaschinen-Ausstellung Foto: red

Artikel vom 26. April 2019 - 15:48

SINDELFINGEN (red). Es gibt schon einige "Hidden Champions" in unserer Region, nun hat sich ein weiterer in Sindelfingen niedergelassen: Mit über einer Milliarde US-Dollar Umsatz ist Alliance Laundry Systems nach eigenen Angaben unangefochtener globaler Marktführer in der Herstellung von Wäschereimaschinen für den gewerblichen Bedarf. Hotels, Heime, Wäschereien, Kasernen, Waschsalons und so weiter gehören zu den Kundengruppen.

Kürzlich hat der Branchenriese die Eröffnung seiner Deutschland-Niederlassung im Sindelfinger Osten gefeiert - in der Tilsiter Straße. Annähernd 100 Gäste und der aus den USA angereiste Geschäftsführer Mike Schoeb verfolgten die Rede von Christoph Kampmann, der als Regional Sales Director Central Europe fungiert und dessen Präsentation mit beeindruckenden Zahlen aufwarten konnte.

Alliance, wie sich das Unternehmen in der Kurzform nennt, wurde 1908 in den USA gegründet und hat sich von Anfang an ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung gewerblicher Wäschereitechnik spezialisiert.

Diese Spezialisierung führt dazu, dass permanent Qualitätsverbesserungen und Optimierungen erreicht werden können. "Bei einer Größe von über 3000 Mitarbeitern wurden in den letzten fünf Jahren über 300 Millionen US-Dollar allein in Forschung und Entwicklung investiert", heißt es in einer Pressemitteilung weiter.

Jetzt geht es auf die Suche nach gutem Personal

Seit 2007 konnte der weltweite Umsatz von Alliance Laundry Systems mehr als verdoppelt werden; allein in Europa stieg er in den Jahren von 2014 bis heute um 25 Prozent. Weltweit wurden schon über drei Millionen Maschinen installiert.

Kurz waren die Reden des Konzernchefs Mike Schoeb und von Vertriebsvorstand Rick Pyle, aber dennoch eindringlich. Man habe viel investiert in den neuen Standort in Sindelfingen, und dabei habe man die Wirtschaftskraft des Marktes der DACH-Region Deutschland, Österreich und Schweiz im Blick gehabt. Dieses Potential solle nun genutzt werden, die Erwartungen sind hoch, die Chancen aber auch.

So sieht das auch Christoph Kampmann, der die Branche schon seit vielen Jahren kennt. "Wir werden wie überall auch in Deutschland Erfolg haben", sagt der Herrenberger, "aber zunächst ist sehr intensive Einstiegsarbeit zu leisten. Allein schon die Suche nach gutem Personal ist zurzeit gar nicht so einfach."