Wer profitiert vom Ende der Fußballsaison am 30. Juni?

Wer guckt als Zweitplatzierter in die Röhre? Und wie könnte es im Fußball vor dem Hintergrund sinkender Infektionszahlen weitergehen?

  • img
    WFV-Präsident Matthias Schöck: Werbung für die Corona-Warn-App

Artikel vom 21. Juni 2020 - 14:00

KREIS BÖBLINGEN (ms/red). Die nach der Quotientenregel ermittelten Meister aus dem Kreis Böblingen heißen GSV Maichingen (Bezirksliga Böblingen/Calw), TSV Dagersheim (Kreisliga A, Staffel II, Böblingen/Calw), SpVgg Aidlingen (Kreisliga B, Staffel IV, Böblingen/Calw), TV Darmsheim II (Kreisliga B, Staffel V, Böblingen/Calw), Croatia Sindelfingen (Kreisliga B, Staffel IV, Böblingen), SV Leonberg/Eltingen (Bezirksliga Enz/Murr) und VfL Herrenberg II (Frauen-Bezirksliga Böblingen/Calw). Sie alle spielen künftig in der nächsthöheren Klasse.

Dem Abstiegsgespenst noch einmal von der Schippe gesprungen, ob auf direktem Wege oder über die mögliche Relegation, sind die Kreisvereine TV Darmsheim, SpVgg Holzgerlingen (beide Landesliga, Staffel III), SV Nufringen, Fortuna Böblingen (beide Bezirksliga Böblingen/Calw), SpVgg Holzgerlingen III (Kreisliga A, Staffel I, Böblingen/Calw), TV Altdorf, TSV Hildrizhausen, GSV Maichingen II (alle Kreisliga A, Staffel II, Böblingen/Calw), TSV Höfingen (Bezirksliga Enz/Murr) und SpVgg Weil der Stadt (Kreisliga A, Staffel II, Enz/Murr).

Da nur die Meister direkt aufsteigen, es aber keine Relegationsspiele gibt, müssen folgende Zweitplatzierte ihre Aufstiegsambitionen auf die kommende Saison verschieben: VfL Nagold (Landesliga, Staffel III), SV Althengstett (Bezirksliga Böblingen/Calw), SC Neubulach (Kreisliga A, Staffel I, Böblingen/Calw), SV Oberjesingen (Kreisliga A, Staffel II, Böblingen/Calw), SF Kayh (Kreisliga B, Staffel IV, Böblingen/Calw), SV Bondorf II (Kreisliga B, Staffel V, Böblingen/Calw), TSV Waldenbuch II (Kreisliga B, Staffel IV, Böblingen/Calw), KSV Renningen (Kreisliga B, Staffel IV, Enz/Murr), TSV Höfingen II (Kreisliga B, Staffel IV, Enz/Murr), VfL Sindelfingen Ladies (Frauen-Oberliga Baden-Württemberg) und SG Jettingen/Emmingen (Frauen-Bezirksliga Böblingen/Calw).

Nachdem der Beschluss zum Ende der Saison am 30. Juni in allen drei Verbänden einheitlich gefasst wurden, wollen die Präsidenten jetzt auf die Landespolitik zugehen, um in einen Dialog darüber einzutreten, wann und unter welchen Voraussetzungen wieder Fußball gespielt werden kann. Als Freiluftsportart mit vergleichsweise kurzen Kontaktzeiten ist im Fußball das Infektionsrisiko - so zahlreiche internationale Studien - nicht besonders ausgeprägt. Auch Württembergs Präsident Matthias Schöck (Hildrizhausen) regt nach Monaten des Stillstands in den Vereinen mit allen damit verbundenen Konsequenzen gerade für Kinder und Jugendliche eine Neubewertung an: "Es war im Interesse des Gesundheitsschutzes absolut richtig, zur Hochphase der Pandemie den Trainings- und Spielbetrieb zu untersagen. Vor dem Hintergrund sinkender Infektionszahlen und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sollte die Situation aber überprüft werden. Dass wir als Fußballfamilie bereit sind, unseren Beitrag zur weiteren Eindämmung der Risiken zu leisten, ist selbstverständlich. Deshalb bewerben wir auch intensiv die Corona-Warn-App und stehen Präventivtestungen sehr aufgeschlossen gegenüber."

Verwandte Artikel