DFB-Pokal: Überwindet der VfB sein Rostock-Trauma?

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    im Walter, Trainer des VfB Stuttgart, läuft über den Rasen. Foto: Daniel Maurer/Archivbild

Artikel vom 12. August 2019 - 11:00

STUTTGART/KARLSRUHE (dpa/lsw) - Von neun Fußball-Clubs aus Baden-Württemberg sind am Wochenende bereits vier in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Drei kamen weiter: 1899 Hoffenheim, SC Freiburg und der 1. FC Heidenheim. Nun kämpfen am Montag (18.30 Uhr/Sky) noch die Zweitligisten VfB Stuttgart und Karlsruher SC um den Einzug in die zweite Runde. Hansa Rostock - VfB Stuttgart SITUATION: Der VfB ist nach seinem Bundesliga-Abstieg mit einem Sieg und einem Unentschieden ordentlich in die 2. Bundesliga gestartet. Im Ostseestadion sind gegen den Drittligisten auch die zuletzt angeschlagenen Gomez und Klement dabei. BESONDERES: Die Stuttgarter haben alle bisherigen vier Pokalduelle gegen Hansa verloren. Im vergangenen Jahr schied der VfB noch als Bundesligist in der ersten Runde in Rostock mit einem 0:2 aus. ERFOLGSCHANCE: Gut. Im Unterschied zu 2018 muss die Mannschaft von Tim Walter keinen Kaltstart in Rostock hinlegen, sondern hat das Pflichtspieldebüt bereits in der Liga hinter sich. Das Aus anderer höherklassiger Clubs am Wochenende zeigt aber auch die Stolpergefahr. Karlsruher SC - Hannover 96 SITUATION: Der KSC ist nach seinem Zweitliga-Aufstieg mit zwei Siegen in die Saison gestartet und als Tabellenführer voller Selbstvertrauen. Auch die Personalsituation ist gut. BESONDERES: In der Vorsaison ging der damalige Drittligist Karlsruhe gegen den damaligen Bundesligisten Hannover in der ersten Pokal-Runde mit 0:6 unter. Auf der Bank von 96 sitzt nun Mirko Slomka, der in der Spielzeit 2016/2017 als KSC-Trainer glücklos agierte. ERFOLGSCHANCE: Nicht schlecht. Die Gäste aus Niedersachsen gelten zwar als Mitfavorit auf den Bundesliga-Aufstieg, die Gastgeber haben bisher in der Liga aber den besseren Eindruck hinterlassen.

 

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