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Volleyballer des VfL Sindelfingen sind gehörig aus dem Tritt gekommen

Volleyball-Regionalliga Männer: VfL Sindelfingen verliert ohne Sven Metzger bei Schlusslicht FT Freiburg deutlich mit 0:3 Sätzen

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    Ahmad Hadi SRC

Artikel vom 15. Februar 2019 - 16:12

SINDELFINGEN (bb). Am Samstagabend um 19.30 Uhr laden die Regionalliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen zum bereits vorletzten Heimspiel der Saison 18/19 in die Sporthalle Stadtmitte ein. Zu Gast ist mit der TSG Heidelberg-Rohrbach eine Mannschaft, die seit vielen Jahren konstant im oberen Mittelfeld mitspielt, viel Erfahrung hat und vor allem die Ambition besitzt, noch um den Silberrang mitzuspielen. Nur drei Punkte trennen die Nordbadener vom Tabellenzweiten USC Freiburg. Der MTV Ludwigsburg scheint bereits enteilt und wird wohl den Titel einheimsen.

Der VfL Sindelfingen hingegen ist gehörig aus dem Tritt gekommen. Nach den berauschenden Siegen mit der Krönung des 3:1 beim Tabellenzweiten USC Freiburg setzte es gegen die direkten Konkurrenten um den Verbleib herbe Klatschen. Ein weiterer Rückschlag war das 0:3 (22:25, 23:25, 15:25) bei den Jungen Wilden der Bundesliga-Mannschaft der Freien Turner in Freiburg, wo der VfL wiederholt nicht überzeugen konnte. Ohne ihren stärksten Punktesammler Sven Metzger angereist, aber grundsätzlich mit guten Trainingsleistungen und Siegeswillen ausgestattet, lief bei den Sindelfingern von Anfang nichts zusammen. Das Schlusslicht überzeugte dafür mit gradlinigem und dynamischem Spiel und setzte sich letztlich souverän mit 3:0 durch. "Das, was uns lange ausgezeichnet hat, ein stabiles Sideout und Siegeswillen in der Crunchtime, das klappt nicht mehr", haderte Coach Ahmad Hadi. Die Spieler wirken verunsichert, die Niederlagenserie nagt am Selbstbewusstsein.

Kommender Gegner TSG Rohrbach hat den zweiten Platz noch im Visier

Und ausgerechnet jetzt kommen die Heidelberger. "Das wird richtig schwer", weiß Kapitän Chris Cartano. "Die Heidelberger sind sehr stabil im Sideout und schlagen super auf. Hier müssen wir dagegenhalten." Im Training wurde deshalb der Fokus auf die Annahme und das Blockverhalten gelegt. "Vor allem in der Abwehr waren wir zuletzt schlampig und nicht konsequent in unserem Spielsystem. Gegen Heidelberg müssen wir versuchen, über den Kampf und den Siegeswillen ins Spiel zu kommen. Dann können wir auch etwas Zählbares bei uns behalten", so Hadi.

Es wird auf jeden Fall Zeit für Aufsteiger VfL Sindelfingen, sonst wird der Druck in den letzten Spielen noch viel größer, und es droht das große Zittern bis zum Saisonende. Noch gibt es insgesamt vier, also genügend Gelegenheiten, um dagegen anzugehen, vielleicht gelingt es ja schon am Samstagabend gegen den Tabellenvierten Heidelberg.

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