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36. Sindelfinger Hallen-Gala: Titelverteidiger VfL Sindelfingen im Finale

Von Sascha Berger und Michael Stierle

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    Rekordtitelträger SV Böblingen: Einen starken Eindruck in der Vorrunde hinterlassen - aber erst heute zählt's Foto: Sascha Berger

Die Vorrunde des Hauptturniers der 36. Sindelfinger Hallenfußball-Gala ist absolviert. 24 Mannschaften haben sich für die Zwischenrunde am Sonntag ab 9.30 Uhr qualifiziert, darunter elf Teams aus dem Kreis Böblingen. Mitausrichter GSV Maichingen ist sogar noch zweimal vertreten. Die ersten Entscheidungen in den acht Dreier-Gruppen sind auch schon gefallen.

 

Artikel vom 11. Januar 2019 - 17:00

SINDELFINGEN. Im Achtelfinale ab 15 Uhr gibt es auf jeden Fall ein Wiedersehen mit fünf Kreisvereinen. TSV Dagersheim profitierte von der Absage der SGM TT Gööpingen, der SKV Rutesheim reichte ein 7:0 gegen Fautenbach, SV Böblingen und TSV Waldenbuch fertigten den FC Union Heilbronn ab, wobei die Böblinger bei ihren zwei Siegen auf 13:0 Tore kamen, Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Ehningen setzte sich nach dem 0:0 gegen Darmsheim mit 2:1 gegen Oberligist Germania Friedrichstal durch und mausert sich langsam zum Geheimtipp.

Pech dagegen für den TV Darmsheim: Das 0:2 gegen Friedrichstal bedeutete das vorzeitige Aus für die Mannen vom Eichelberg in ihrem "Wohnzimmer" Glaspalast, dazu gab's auch noch zwei Verletzte. Aber auch die anderen Kreisvereine mussten sich strecken. Titelverteidiger VfL Sindelfingen tat sich schwer, während die SpVgg Holzgerlingen an Ansbach scheiterte. Der FC Gärtringen und der GSV Maichingen setzten sich gegen die Freiburger U19 durch, und auch der Erfolgsweg der Maichinger U19 ist noch nicht zu Ende.

Nach dem Achtelfinale sind noch die SGV Freiberg, die nach einem 6:0 über Ansbach bereits im Halbfinale steht, SV Böblingen, GSV Maichingen U19, FC Ingolstadt U21, VfL Sindelfingen, TSV Ehningen und TSV Weilimdorf dabei.

Auf der Strecke blieben neben Ansbach auch die Maichinger U19, die U21 des FC Ingolstadt sowie der TSV Ehningen. So spielen nun die SGV Freiberg und die SV Böblingen das erste Halbfinale aus, während VfL Sindelfingen und TSV Weilimdorf sich im zweiten begegnen.

Hier erwischte es nun die SV Böblingen, die nach einem 0:1 gegen Freiberg raus ist. Dafür setzte sich der VfL Sindelfingen gegen Weilimdorf souverän 3:0 durch.

 

Rückblick auf die Vorrunde: Wer sonst als die U21 des FC Ingolstadt sollte die Gala-Hauptrunde eröffnen? Die höchstklassigste Mannschaft des Turniers aus der Regionalliga Bayern kam im ersten Spiel am Freitagabend zu einem 2:0 gegen den TSV Schönaich und sicherte sich am Ende in der Gruppe A mit zehn Punkten Platz eins. Seinem Ruf als spielstarke Hallenmannschaft wurde einmal mehr der TV Darmsheim gerecht, denn mit ebenfalls zehn Punkten wurde die Truppe von Trainer Tobias Lindner Zweiter hinter den Bayern. Noel Hellmann sicherte seinem TVD mit seinem Treffer gegen die U21 von Ingolstadt ein Remis, es folgten ein 5:1 gegen den TSV Merklingen, ein 1:0 gegen den TSV Schönaich sowie ein knapper 3:2-Erfolg gegen den TSV Nellmersbach. Dem TSV Schönaich gelang dagegen erst im letzten Spiel gegen Merklingen beim 1:0 der erste Treffer des Turniers. Da war die Mannschaft um Jonas Sage nach torlosen Niederlagen gegen Ingolstadt, Nellmersbach und Darmsheim aber bereits ausgeschieden.
Mit zwei Siegen gegen SG Untertürkheim und SV Rohrau kam der TSV Dagersheim mit sechs Punkten auf Platz drei der Gruppe C, was ausreichte, um sich als einer zwei besten Dritten für die Zwischenrunde am Sonntag ab 9.30 Uhr zu qualifizieren. Dies gelang dem SV Rohrau nicht, der wie der TSV Dagersheim mit Oberligist Germania Friedrichstal und Verbandsligist SKV Rutesheim aber auch eine sehr schwere Gruppe erwischt hatte. Mit drei Siegen gegen Union Heilbronn, SG Schorndorf und TSG 62/09 Weinheim qualifizierte sich der TSV Ehningen als Tabellenzweiter der Gruppe B für die Zwischenrunde, geschlagen nur vom Oberligisten SGV Freiberg. Überzeugt hat am Freitagabend aber vor allem auch die SKV Rutesheim. Mit sieben Punkten hinter Oberligist Germania Friedrichstal auf Platz zwei der Gruppe C zeigte der Verbandsliga-Spitzenreiter, dass mit ihm am Sonntag zur rechnen ist.

Nach leichten Startschwierigkeiten hat sich die SV Böblingen in der Gruppe D am Samstagnachmittag souverän als Tabellenerster für die Zwischenrunde qualifiziert. Nur im ersten Spiel kam der Rekordtitelträger gegen die SGM TT Göppingen ins Stolpern, als die Böblinger schnell 0:2 hintenlagen. Abdoul Goffar Tchagbele erzielte den Anschlusstreffer, mit einem sechsten Feldspieler gelang der SVB durch Florian Mayer Sekunden vor Schluss der Ausgleich. Dann nahm der Böblinger Zug Fahrt auf, mit einem 2:0 gegen den TV Oeffingen sowie je einem klaren 4:0 gegen den VfL Herrenberg und den GSV Maichingen II löste die Mannschaft von Trainer Thomas Siegmund die Fahrkarte Richtung Zwischenrunde. Dort trifft die SVB auf den TSV Waldenbuch und den FC Union Heilbronn. Dem VfL Herrenberg reichten zwei Siege gegen den GSV Maichingen II und dem TV Oeffingen nicht für die Zwischenrunde, denn gegen die spielstarke Truppe der SGM TT Göppingen und die SV Böblingen gab es nichts zu holen.
Eine starke Vorstellung zeigte auch die U19 des GSV Maichingen, die nach einem torlosen Remis gegen den TSV Waldenbuch mit dem 2:1 gegen den Vorjahresfinalisten VfB Neckarrems für die erste große Überraschung sorgte. Zwar setzte es gegen den TSV Gau-Odernheim aus der Verbandsliga Südwest eine 0:1-Niederlage, mit dem 5:1 gegen den Qualifikanten TuS 1893 Leider setzte sich die junge Truppe aus der Verbandsstaffel aber an die Spitze der Gruppe E. Spannend machte es der TSV Waldenbuch: In der allerletzten Sekunde der letzten Partie sicherte er sich das Weiterkommen als Zweiter, Ziad Masoud erzielte mit der Schlusssirene das 3:2 gegen den TuS 1893 Leider. Nach schwachen Auftritten ausgeschieden ist bereits der VfB Neckarrems. Es passte zum Auftritt des Verbandsligisten, dass das Weiterkommen Sekunden vor Schluss gegen Gau-Odenheim mit einem unnötigen Ballverlust selbst verspielt wurde.
Die SpVgg Holzgerlingen musste ebenfalls bis zum letzten Spiel warten, bis ein 2:2 gegen Fortuna Böblingen zu Platz zwei der Gruppe F reichte. Dabei profitierte „Hotze“ davon, dass der FSV Schwenningen aufgrund verletzter Spieler nicht mehr zu seiner letzten Partie gegen Holzgerlingen antrat. Für Fortuna Böblingen blieb es bei dem mageren Punkt durch das 2:2 gegen Holzgerlingen.
Die beiden Gastgeber VfL Sindelfingen und GSV Maichingen griffen beide traditionell am Samstagabend in das Turnier ein. Dabei startete Titelverteidiger VfL Sindelfingen mit einem leichten 3:0 gegen den TSV Grafenau, ehe die Aufgaben schwieriger wurden. Gegen die U19 der SGV Freiberg brachte Raphael Molitor die Sindelfinger in Front, in einer hitzigen und harten Partie reichte es nach zwölf Minuten aber nur zu einem 1:1. Klassisch ausgekontert wurde der VfL in Spiel Nummer drei gegen den TSV Schwaikheim – zwar konnte Oliver Glotzman den 0:1-Rückstand zunächst egalisieren, ehe die Sindelfinger noch zwei Gegentore zum 1:3-Endstand kassierten. Somit stand das Team von Maik Schütt im letzten Spiel gegen den FSV Buckenberg unter Druck, ließ beim 7:0 aber keinen Zweifel am Erreichen der Zwischenrunde aufkommen und belegte hinter Schwaikheim und der SGV Freiberg U19 Platz drei in der Gruppe G. Damit geht es für die Sindelfinger am Sonntag weiter mit den Spielen gegen Holzgerlingen und Ansbach. Kurzfristig eingesprungen war der in der Qualifikation gescheiterte TSV Grafenau, mit vier Niederlagen war die Hauptrunde für das Team von Achim Häusler aber eine Nummer zu groß.
Für den GSV Maichingen gab es schon vor dem Anpfiff gute Nachrichten: Manuel Fischer stand im Aufgebot, nachdem die Futsal-Partie seines TSV Weilimdorf am Samstagabend abgesagt wurde. Beim 3:0 gegen die SpVgg Gammersfeld besorgte Fischer auch gleich das 1:0, und auch in der zweiten Partie gegen den SC 04 Tuttlingen traf er zum 1:1-Endstand. Den stärksten Auftritt zeigte der GSV beim überzeugenden 4:1 gegen den FV Lauda, mit dem 4:1 gegen Feuerbach sicherte sich der GSV sogar Platz eins in der Gruppe I. In der Zwischenrunde trifft der GSV auf die U19 des SGV Freiberg und den FC Gärtringen, der ebenfalls souverän in die Zwischenrunde einzog. Mit zwei Siegen gegen die Qualifikanten SV Unterweissach und SC Zienken sowie den beiden Unterschieden gegen Korntal und den Bayernligisten SpVgg Ansbach stand am Samstagabend Platz zwei in der Gruppe H.
Kurios wurde es noch einmal um Punkt 23 Uhr: Nachdem der TSV Korntal und der FV Lauda mit jeweils fünf Punkten und 4:5 Toren Platz drei ihrer Gruppe belegten, musste ein Zehnmeterschießen zwischen den beiden Mannschaften ausgetragen werden, das die bereits geduschten Spieler aus Korntal für sich entscheiden konnten.

Alle Ergebnisse vom Freitag, Gruppen A bis C

Alle Ergebnisse vom Samstag, Gruppen D bis F

Alle Ergebnisse vom Samstag, Gruppen G bis I

Alle Ergebnisse vom Sonntag

 

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