Der Literaturklub trifft sich im Stiftshof

Am Montagabend in Sindelfingen: Auf dem Programm steht Hanns-Josef Ortheils Roman "Die Erfindung des Lebens".

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    Schon das letzte Treffen des Literaturklubs fand im großen Saal des Stiftshofs statt Foto: STS

Artikel vom 18. September 2020 - 16:48

SINDELFINGEN (red). Der Literaturklub Sindelfingen veranstaltet sein zweites Treffen nach dem "Lockdown" am Montag, 21. September, um 19 Uhr im großen Saal des Stiftshofs gegenüber der Martinskirche. Am Ende des ersten Treffens nach der Corona-Zwangspause im Juli hatte der Referent Roland Häcker noch gehofft, der nächste Termin könnte wieder im Chorherrenhaus stattfinden.

Die aktuellen Infektionszahlen lassen dies jedoch noch nicht zu, weswegen auch hier wieder das bewährte Konzept mit Abstand, Namensliste und guter Belüftung zum Tragen kommen soll - zumal ein großer Teil des Stammpublikums bei dieser monatlichen Veranstaltungsreihe altersbedingt eher zur Risikogruppe zählt.

Roland Häcker stellt Hanns-Josef Ortheils autobiografisch-fiktiven Roman "Die Erfindung des Lebens" vor. Das Buch erzählt die Geschichte von Johannes Catt, von seinen Kinderjahren an bis zum Ende der ersten Studienphase. Zum Inhalt: Als einziges Kind seiner Eltern, die vor ihm vier Söhne verloren haben, wächst der Knabe in Köln auf. Die Mutter ist vor Kummer stumm geworden, und auch der Sohn lebt zunächst sprachlos an ihrer Seite. Die Schule wird zu einem Ort der Qual, bis der Vater einen Weg aus der Sackgasse findet. Der führt die Familie in den Westerwald. Nach dem Abitur bricht der junge Mann nach Italien auf. Klavierstudium und die erste Liebe in Rom enden in Depression. Gibt es einen anderen Weg?

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