C-Krise und Raubtierfütterung

Artikel vom 25. Mai 2020 - 17:42

Wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, dass es dringend nötig ist den Steuerfeinden die Kandare anzulegen, der soll ruhig weiter mit einem schlechten Gesundheitswesen einem unterfinanzierten öffentlichem Dienst u.s.w. in der EU leben. Die so genannten Werteerhalter, bis hin zur Werteunion, verstehen sich seit immer darauf ihre privaten Geldwerte zu erhalten - Gemeinwesen egal. Steuerpolitisch fand seit Schröder ein nie da gewesener Steuersenkungsexzess für Großfirmen statt, auch gemeinwesenschädlich. Die offizielle Summe der Hinterziehung und der Steuersenkungsgeschenke plus rechtswidriger Steuerwettbewerb unter den EU Ländern beträgt rund 1000 Mrd/Jahr.

Viele von den Großfirmen halten jetzt mit Erfolg die Corona-Hand auf. Eine Raubtierfütterung durch alle europäischen Regierungen, nur dass die Fütterer handzahm gemacht sind nicht die Raubtiere. Ohne die Gemeinwesen- und Steuerfeinde und ihre Komplizen wären alle Staaten der Welt jetzt nicht in schlimmen Finanznöten. Nach der C-Krise hat die BRD mindestens ca. 1500 Mrd. mehr Schulden also insgesamt 3500 Mrd. (Hilfe Inland 1,2Mrd, Hilfe EU 525 Mrd., Altschulden 2000 Mrd.)

Meine Vorschläge:

a.) Aufhebung aller Steuerschlupflöcher,

b.) Beendigung des Steuerwettbewerbes unter den EU Staaten,

c.) Bildung von Rücklagen der Staaten,

d.) Notabgabe (C-Krisen-Soli) von den Multimillionären und Superreichen fordern,

e.) Die superreichen Kirchen sollten auch in Pflicht genommen werden.

Alle Staatschefs/Parteien in der EU lassen die Notabgabe, man darf auch C-Krisen-Soli sagen, für Multimillionäre, Superreiche plus superreiche Kirchen vorsätzlich weg. Doch gerade diese würde den raschen Wiederaufbau maßgebend stützen.

Die Millionärin von der Leyen macht da kräftig mit und denkt nicht daran die nötigen Maßnahmen a bis e zu realisieren. Da werden lieber Schulden aufgenommen. Von denen man schon jetzt weiß, dass sie von den wirtschaftlich Schwachen, Staaten wie Firmen, großteils nie zurückgezahlt werden können. Die Starken, darunter die Hauptsteuerfeinde, werden sich erfolgreich drücken. Also wird zukünftig politisch dasselbe fortgesetzt wie bisher, der politisch arm gemachte Staat europaweit. Er wird die Kosten leider auf die Machtlosen Wahllämmer verteilen. Und die redlichen Lämmer-ZahlerInnen lassen es mit sich machen.

Matthias Reinke, Böblingen