Virtueller Galeriebesuch

Der Böblinger Marko Schacher will seine aktuelle Ausstellung im Internet präsentieren

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    Dieses und weitere Werke von Frederike Just gibt es jetzt nur online zu sehen. Die Vernissage fällt ebenso wie die für heute geplante Lange Nacht der Museen dem Coronavirus zum Opfer Fotos: red
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    Justyna Koekes für April in Böblingen geplante Performance wäre sicher ein Spektakel geworden

Artikel vom 21. März 2020

BÖBLINGEN/STUTTGART (red). Sehr gerne hätte Marko Schacher seine mit tatkräftiger Unterstützung der beiden Künstlerinnen Friederike Just und Justyna Koeke aufgebaute Ausstellung "PingPong" in seinen Räumen in der Stuttgarter Breitscheidstraße 48 mit einer Vernissage eröffnet und stolz präsentiert. "Um dieses - 'Tschuldigung - Scheiß-Virus in den Griff zu bekommen, Sie, euch, uns, mich und meine Familie nicht zu gefährden, darf und kann diese Ausstellung momentan aber nicht besucht werden", schreibt der Böblinger Galerist in einer Rundmail an Freunde und Kunden. Auch alle geplanten Aktionen zu der abgesagten "Langen Nacht der Museen" fallen aus.

Weil Schacher sich die Arbeit nicht ganz umsonst gemacht haben will, verweist er auf die Rubrik "Bilder" auf seiner Homepage (http://www.galerie-schacher.de). "Ich glaube fest an die Kraft und kreative Ablenkungsenergie der Bildenden Kunst", schreibt er, "online werden wir Ausstellungsansichten und virtuelle Touren durch alle drei fertig gehängten Ausstellungen anbieten."

Nun hofft Marko Schacher, dass er die Vernissage am 9. Mai um 14 Uhr als eine "mit Performances aufgelockerte Finissage" nachholen kann. Wenig Hoffnung hat er dagegen, dass die für den 19. April als Abschluss der Diskussion "The State of the Female Art" in der Städtischen Galerie Böblingen geplante Performance von Justyna Koeke in der seiner Böblinger Filiale "Schacher 2 - Raum für Kunst und Poesie" auf dem Marktplatz stattfinden kann.

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