Kunstschenkung für Herrenberg

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    "Existenzielle Nöte des Menschen". Als Zeichnung dargestellt vom Herrenberger-Künstler Diether Weik Foto: red

Artikel vom 21. Oktober 2019 - 18:36

HERRENBERG (red). Anlässlich des Jubiläums "500 Jahre Herrenberger Altar" hat die Stadt 36 großformatige Zeichnungen des Herrenberger Künstlers Diether Weik von dessen Frau Margarete Weik geschenkt bekommen. Der thematisch zusammenhängende Zyklus beschäftigt sich mit den existenziellen Nöten des Bauernkrieges und zeigt auch Portraits von Jerg Ratgeb.

"Diether Weik ist aus der Herrenberger Kunstgeschichte nicht wegzudenken", sagt Elena Hocke, Leiterin der Galerie der Stadt Herrenberg. Der als Kunsthistoriker diplomierte Maler (1934 bis 2000) thematisiert in seinen Arbeiten auf Papier das menschliche Leiden anhand des Bauernkrieges. Auf die Frage "Was ist der Mensch?" findet er mit Wasser- und Acrylfarben, mit Kreide, Tusche oder Bleistift eine Antwort. Weik erfasst in seinen Darstellungen aus dem Jahre 1993, die einem größeren Jerg-Ratgeb-Zyklus angehören, den Menschen in seiner Nacktheit, Schönheit und in seinem Schrecken vor dem Tode.

Die 36 Zeichnungen sind aktuell in der Ausstellung "Spurensuche: Archetypen des menschlichen Leiden" noch bis zum 21. Oktober in der Galerie der Volkshochschule zu sehen. Anschließend werden die figürlichen Arbeiten verwahrt werden, der Öffentlichkeit jedoch auch immer wieder zugänglich gemacht.

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