Spanierin spielt Orgel-Solo in der Martinskirche

Konzert mit Mar Vaqué Mur am Samstag in Sindelfingen

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    Spanisches Wunderkind: Mar Vaqué Mur

Artikel vom 12. August 2019 - 20:18

SINDELFINGEN (red). Am Samstag, 17. August, um 17 Uhr, findet das achte Konzert der diesjährigen 30. Orgelreihe in der Martinskirche Sindelfingen statt. Bei diesem zweiten Orgel-Solo innerhalb der Reihe wird die spanische Organistin Mar Vaqué Mur Werke von Mozart, Bach und Widor vortragen. Die Liturgie hält Pfarrer Falk Schöller.

Mar Vaqué Mur wurde 1994 in Tarragona (Spanien) geboren, wo sie am Konservatorium Klavier lernte. Im Jahr 2008 gewann sie den ersten Preis bei der achten "Music Performance Competition Vila de Salou". Mit "summa cum laude" bestand sie 2013 ihren Abschluss im Fach Klavier.

2011 begann sie mit Orgelunterricht bei Jordi Vergés, zwei Jahre später begann sie das Instrument an der Musikhochschule Katalonien zu studieren. Im Jahr 2015 setzte sie ihr Orgelstudium an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart fort. Seit Oktober 2017 studiert sie auch Kirchenmusik.

Hochbegabte Musikerin passt zu "Genie"-Oberthema der Reihe

Als Solistin hat sie auf herausragenden Orgeln in Spanien, Andorra, Frankreich, Kolumbien und Deutschland Konzerte gegeben, wie zum Beispiel auf der Cavaillé-Coll Orgel in Notre-Dame de Paris, der Gabler Orgel in Ochsenhausen oder der Holzhey Orgel in Rot an der Rot.

Im August 2015 gewann sie den ersten Preis beim 4. Internationalen Joseph-Gabler Orgelwettbewerb in Ochsenhausen und im November 2016 den zweiten Preis bei der 86. Ausschreibung des Wettbewerbs Juventudes Musicales de España. Einige ihrer Konzerte wurden von Radio Nacional de España und SWR4 übertragen. Derzeit ist sie Organistin an der Emmauskirche in Riedenberg.

Bereits im Frühjahr, bei der Pressekonferenz zur Orgelreihe, wiesen die Organisatoren ganz ausdrücklich auf das Solo von Mar Vaqué Mur hin. Die Spanierin hat bei einer Orgelprüfung in Stuttgart ihr Examen mit Bestnote abgeschlossen und passt damit sehr gut zum "Genie"-Oberthema der diesjährigen Reihe.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende (Richtwert fünf bis zehn Euro) zur Unkostendeckung wird gebeten.

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