Rockmusik bleibt in Böblingen

Aus "Rock den Fürst!" wird Rock-o-Loco

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Artikel vom 17. Juli 2019 - 17:42

BÖBLINGEN (red). Thomas Ottmüller und Frank Krauss (DJ Crazy) starteten im September 2018 das Projekt "Rock den Fürst" im Schönaicher Fürst unter dem damaligen Pächter Andreas Kilian mit der ersten Veranstaltung.

Anfangs mit überwiegend einheimischen Partygängern besucht, sprach es sich schnell unter den Freunden der Rockmusik herum und bereits nach kurzer Zeit konnte man sich über illustre Gäste aus der weiteren Umgebung freuen. Inzwischen reicht das Einzugsgebiet bis hinter Göppingen, Rottenburg und Ludwigsburg hinaus.

"Ungezwungen bei den Rock-Partys mit DJ Crazy und verschiedenen Gast-DJs den Stress der Woche hinter sich zu lassen und familiär durch die Jahrzehnte zu rocken" - diesem Motto haben sich Ottmüller und Krauss verschrieben und es wird von den Besuchern gerne mitgelebt.

Auf zu neuen Ufern des Böblinger Sees

Seit Januar 2019 konnten zusätzlich zu den regelmäßigen Veranstaltungen noch Live-Konzerte mit Top-Bands angeboten werden, die wiederum ein anderes, nicht weniger interessiertes Publikum ansprachen und somit für eine weitere Verbreitung sorgten.

Doch jetzt heißt es: Auf zu neuen Ufern, nämlich die des Böblinger Sees. Quasi zurück in alte Gefilde, in die Nähe des ehemaligen See-Studios und somit dem Ursprung der Rockszene Böblingens. Den beiden Rock-Organisatoren ist es gelungen, die Pächter von Freiraum und Bootshaus zu gewinnen und die noch möglichen Termine 2019 zu fixieren.

"Wie von vielen Gästen gewünscht, gibt es nun für die Böblinger Rock to Go. Oder uff schwäbisch: Rock zum na laufa", schreibt Ottmüller in einer Pressemitteilung. Aber auch für die Gäste von außerhalb bieten die neuen Örtlichkeiten ihre Vorteile, denn es gibt genügend Parkmöglichkeiten im direkten Umfeld und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind sie problemlos zu erreichen.

Rock-o-loco: rock-verrückt

Nun wird wieder im Herzen Böblingens gerockt und aus "Rock den Fürst!" wird Rock-o-Loco. Hinter dem neuen Namen verbergen sich zwei Deutungen. Zum einen "Rock ohne Location", um die Unabhängigkeit zu bewahren und sich nicht in die Abhängigkeit nur eines Veranstaltungsortes zu begeben und als weiteres bedeutet "loco" im spanischen "verrückt", also rock-verrückt.

Weitere Informationen wie Hörproben der Bands und alle Details zu jeder Veranstaltung gibt es unter http://www.rock-den-fuerst.de im Netz.

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