DJ Mario Beck aus Weil der Stadt veröffentlicht neues Album

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Artikel vom 16. Mai 2019

WEIL DER STADT. Bunte Lichter. Die Musik geht an. Die Tanzfläche ist voll. Die Menschen werfen die Arme in die Höhe und feiern ausgelassen. Wenn Mario Beck das sieht, dann weiß er, dass alles nach Plan läuft. Denn wenn die Musik stimmt, steht der Feierlaune nichts mehr im Wege. Und das ist bekanntlich das Wichtigste für einen DJ.

Das richtige Gespür für den richtigen Titel im richtigen Moment. Das ist es auch, was Mario Beck an seinem Job am besten gefällt: "Wenn man das Gespür dafür hat, an einem Abend gezielt auf das unterschiedlichste Publikum eingehen zu können, dann bekommt man eigentlich auf jeder Feier ständig Glücksmomente", erzählt der DJ.

Bereits mit 15 Jahren hat Mario Beck sein Talent als DJ entdeckt. Nachdem er bei einem Wettbewerb gewonnen hatte, legte er regelmäßig auf und übernahm bei Veranstaltungen die Moderation und Musikauswahl. Bei einer Tanzschule wurde er fest als DJ angestellt und arbeitete dort sieben Jahre lang. Als er dann volljährig war, begann er zusätzlich in verschiedenen Clubs aufzulegen. Er schloss nebenbei zwei Ausbildungen ab, verfolgte seine musikalische Karriere aber weiterhin zielstrebig. Ein Jahr verbrachte er auf Fuerteventura in der Musikanimation.

Es folgten Abstecher in den Theaterbereich und die Radiomoderation. Nach vier Semestern im Studienfach Medientechnik arbeitete er für eine Firma für Videoproduktion in Stuttgart. Seine Arbeit als DJ verfolgte er weiter, er legte beispielsweise immer wieder im Perkins Park in Stuttgart auf.

"Was ich durch die Musik bei den tanzenden Leuten erreichen kann, das gefällt mir jedes Mal richtig gut."

 

Heute ist der hauptberufliche DJ vor allem bei Firmenfeiern, Geburtstagen und Hochzeiten anzutreffen. "In Diskotheken lege ich mittlerweile nicht mehr auf", erzählt er. Doch selbst nach vielen Jahren in der Musikbranche ist seine Begeisterung für den Job ungebrochen: "Was ich durch das gezielte Einsetzen und Aufbauen durch die Musik bei den tanzenden Leuten erreichen kann, das gefällt mir jedes mal richtig gut an meiner Arbeit", erzählt Mario Beck. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit ist er außerdem bei einer DJ-Agentur beratend tätig. Doch wenn er ausgelassen feiernde Menschen auf der Tanzfläche sieht, ist er in seinem Element: "Diese Momente miterleben zu dürfen ist das Größte, das ist die Erfüllung für mich und zeigt mir, dass ich den richtigen Job gewählt habe. Sein Leben lang hat ihn die Musik begleitet - da liegt es nicht fern, dass er nach einiger Zeit anfing, seine eigenen Songs zu schreiben. Er produzierte sein eigenes Kindermusical "Future-Kidz", das im Kindertheaterverlag "razzoPENuto" erschien.

Im Jahr 2016 gründete er dann sein Plattenlabel "BEXX Records", mit dem er auch andere Musiker unter seine Fittiche nimmt. Das wichtigste an seinem Job? "Netzwerken. Für meine Arbeit ist es unentbehrlich, Kontakte zu haben. In unserer Branche ist es entscheidend, dass wir uns gegenseitig unterstützen und uns weiterhelfen. Ich arbeite zwar auch mit Promo-Agenturen, aber es ist sehr schwierig für längere Zeit präsent zu bleiben", erzählt Mario Beck. Deshalb sei es hilfreich, wenn andere Musiker seine Arbeit mit unter die Leute bringen. Zwölf neue Songs sind auf seinem kürzlich erschienenen Album "DJ" zu finden. Zu jedem der Songs gibt es ein eigenes Video. "Die Videos gibt es lizenzfrei auf einer Internet-Plattform", erzählt er. Dort stellen Filmemacher ihre Arbeit frei zur Verfügung. Stundenlang sucht Mario Beck auf dieser Plattform seine Videos zusammen. Denn eine gut erzählte Geschichte bringt seinen Songs auch auf YouTube einige Klicks. "Wenn ich mich für ein Video entschieden habe, geht die Arbeit erst richtig los", erklärt er. "Ich fange dann an, das Video passend zum Song zu schneiden", fügt Mario Beck hinzu. "Meistens sind die Videos ziemlich lang, sodass ich viel herausschneiden muss. Gleichzeitig muss ich darauf achten, dass die Geschichte, die im Video erzählt wird, trotzdem vollständig bleibt und Sinn ergibt. Da stecken viele Stunden Arbeit dahinter."

"Für einen Song brauche ich meistens rund acht Stunden. Für die Details dann nochmal drei Wochen."

 

 

Doch was gehört eigentlich dazu, einen Song zu schreiben? "Für einen Song brauche ich meistens rund acht Stunden", sagt der DJ. Dann geht es zumeist an die Detailarbeit. "Das braucht schon nochmal zirka drei Wochen. Ich versuche auch zumeist noch das Feedback von anderen Produzenten einzuholen", fügt er hinzu. Danach geht er nochmal an die Arbeit. "Manchmal fällt auch nur ein Ton aus der Reihe, der noch korrigiert werden muss. Ich beherrsche zwar die Grundlagen der Harmonielehre, aber es ist immer gut, wenn nochmal jemand drüber hört", erklärt Mario Beck. Zumeist kauft er die "vocals", dann baut und mischt er den Song selbst. Danach wird der Song gemastert, also die verschiedenen Frequenzen "aufgepumpt", damit er von den üblichen Streaming-Anbietern wie iTunes und amazon gespielt werden kann. Sein neuer Song "Dearly Beloving, der am 3. Mai veröffentlicht wurde, kommt gut an in den Dance Charts.

Mittlerweile, nach fünf Alben, hätte er seinen eigenen Sound gefunden, sagt er. "Auch die Promo-Agentur, mit der ich zusammen arbeite, meinte, dass mit diesem Album mein eigener Sound durchkommt", sagt der DJ. Die Agentin, die das Album angehört hat, sei begeistert gewesen, dass jedes Lied auf dem Album direkt ins Ohr gehe. Bis sich jedoch alles zusammenfindet - Melodie, Streicher, Gitarre, Schlagzeug - dauert es trotzdem eine ganze Weile.

"Man will zwar immer am Puls der Zeit sein, aber es ist auch wichtig seine eigene musikalische Handschrift zu entwickeln", schließt Mario Beck.

WEIL DER STADT. Bunte Lichter. Die Musik geht an. Die Tanzfläche ist voll. Die Menschen werfen die Arme in die Höhe und feiern ausgelassen. Wenn Mario Beck das sieht, dann weiß er, dass alles nach Plan läuft. Denn wenn die Musik stimmt, steht der Feierlaune nichts mehr im Wege. Und das ist bekanntlich das Wichtigste für einen DJ.

Das richtige Gespür für den richtigen Titel im richtigen Moment. Das ist es auch, was Mario Beck an seinem Job am besten gefällt: "Wenn man das Gespür dafür hat, an einem Abend gezielt auf das unterschiedlichste Publikum eingehen zu können, dann bekommt man eigentlich auf jeder Feier ständig Glücksmomente", erzählt der DJ.

Bereits mit 15 Jahren hat Mario Beck sein Talent als DJ entdeckt. Nachdem er bei einem Wettbewerb gewonnen hatte, legte er regelmäßig auf und übernahm bei Veranstaltungen die Moderation und Musikauswahl. Bei einer Tanzschule wurde er fest als DJ angestellt und arbeitete dort sieben Jahre lang. Als er dann volljährig war, begann er zusätzlich in verschiedenen Clubs aufzulegen. Er schloss nebenbei zwei Ausbildungen ab, verfolgte seine musikalische Karriere aber weiterhin zielstrebig. Ein Jahr verbrachte er auf Fuerteventura in der Musikanimation.

Es folgten Abstecher in den Theaterbereich und die Radiomoderation. Nach vier Semestern im Studienfach Medientechnik arbeitete er für eine Firma für Videoproduktion in Stuttgart. Seine Arbeit als DJ verfolgte er weiter, er legte beispielsweise immer wieder im Perkins Park in Stuttgart auf.

 

 

"Was ich durch die Musik bei den tanzenden Leuten erreichen kann, das gefällt mir jedes Mal richtig gut."

 

 

 

Heute ist der hauptberufliche DJ vor allem bei Firmenfeiern, Geburtstagen und Hochzeiten anzutreffen. "In Diskotheken lege ich mittlerweile nicht mehr auf", erzählt er. Doch selbst nach vielen Jahren in der Musikbranche ist seine Begeisterung für den Job ungebrochen: "Was ich durch das gezielte Einsetzen und Aufbauen durch die Musik bei den tanzenden Leuten erreichen kann, das gefällt mir jedes mal richtig gut an meiner Arbeit", erzählt Mario Beck. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit ist er außerdem bei einer DJ-Agentur beratend tätig. Doch wenn er ausgelassen feiernde Menschen auf der Tanzfläche sieht, ist er in seinem Element: "Diese Momente miterleben zu dürfen ist das Größte, das ist die Erfüllung für mich und zeigt mir, dass ich den richtigen Job gewählt habe. Sein Leben lang hat ihn die Musik begleitet - da liegt es nicht fern, dass er nach einiger Zeit anfing, seine eigenen Songs zu schreiben. Er produzierte sein eigenes Kindermusical "Future-Kidz", das im Kindertheaterverlag "razzoPENuto" erschien.

Im Jahr 2016 gründete er dann sein Plattenlabel "BEXX Records", mit dem er auch andere Musiker unter seine Fittiche nimmt. Das wichtigste an seinem Job? "Netzwerken. Für meine Arbeit ist es unentbehrlich, Kontakte zu haben. In unserer Branche ist es entscheidend, dass wir uns gegenseitig unterstützen und uns weiterhelfen. Ich arbeite zwar auch mit Promo-Agenturen, aber es ist sehr schwierig für längere Zeit präsent zu bleiben", erzählt Mario Beck. Deshalb sei es hilfreich, wenn andere Musiker seine Arbeit mit unter die Leute bringen. Zwölf neue Songs sind auf seinem kürzlich erschienenen Album "DJ" zu finden. Zu jedem der Songs gibt es ein eigenes Video. "Die Videos gibt es lizenzfrei auf einer Internet-Plattform", erzählt er. Dort stellen Filmemacher ihre Arbeit frei zur Verfügung. Stundenlang sucht Mario Beck auf dieser Plattform seine Videos zusammen. Denn eine gut erzählte Geschichte bringt seinen Songs auch auf YouTube einige Klicks. "Wenn ich mich für ein Video entschieden habe, geht die Arbeit erst richtig los", erklärt er. "Ich fange dann an, das Video passend zum Song zu schneiden", fügt Mario Beck hinzu. "Meistens sind die Videos ziemlich lang, sodass ich viel herausschneiden muss. Gleichzeitig muss ich darauf achten, dass die Geschichte, die im Video erzählt wird, trotzdem vollständig bleibt und Sinn ergibt. Da stecken viele Stunden Arbeit dahinter."

 

 

"Für einen Song brauche ich meistens rund acht Stunden. Für die Details dann nochmal drei Wochen."

 

 

 

 

Doch was gehört eigentlich dazu, einen Song zu schreiben? "Für einen Song brauche ich meistens rund acht Stunden", sagt der DJ. Dann geht es zumeist an die Detailarbeit. "Das braucht schon nochmal zirka drei Wochen. Ich versuche auch zumeist noch das Feedback von anderen Produzenten einzuholen", fügt er hinzu. Danach geht er nochmal an die Arbeit. "Manchmal fällt auch nur ein Ton aus der Reihe, der noch korrigiert werden muss. Ich beherrsche zwar die Grundlagen der Harmonielehre, aber es ist immer gut, wenn nochmal jemand drüber hört", erklärt Mario Beck. Zumeist kauft er die "vocals", dann baut und mischt er den Song selbst. Danach wird der Song gemastert, also die verschiedenen Frequenzen "aufgepumpt", damit er von den üblichen Streaming-Anbietern wie iTunes und amazon gespielt werden kann. Sein neuer Song "Dearly Beloving, der am 3. Mai veröffentlicht wurde, kommt gut an in den Dance Charts.

Mittlerweile, nach fünf Alben, hätte er seinen eigenen Sound gefunden, sagt er. "Auch die Promo-Agentur, mit der ich zusammen arbeite, meinte, dass mit diesem Album mein eigener Sound durchkommt", sagt der DJ. Die Agentin, die das Album angehört hat, sei begeistert gewesen, dass jedes Lied auf dem Album direkt ins Ohr gehe. Bis sich jedoch alles zusammenfindet - Melodie, Streicher, Gitarre, Schlagzeug - dauert es trotzdem eine ganze Weile.

"Man will zwar immer am Puls der Zeit sein, aber es ist auch wichtig seine eigene musikalische Handschrift zu entwickeln", schließt Mario Beck.

 

Auf der Mario Becks Webseite http://www.bexxrecords.de gibt es die neuesten Videos und Singles des Weil der Städter DJs. Die Songs sind über die Musik-Dienstleister itunes, amazon und beatport erhältlich. Das Video zu seiner neuen Single "Dearly Beloving", die am 3. Mai herausgekommen ist, könnt ihr auf YouTube unter https://http://www.youtube.com/watch?v=85m6ekk3up0 anschauen.

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