Internationales Barockorchester spielte auf

Akademie-Konzerte in Böblingen und Altdorf

Artikel vom 30. Dezember 2018 - 18:42

BÖBLINGEN/ALTDORF (red). Kurz vor Weihnachten fand in der gut besuchten, bunt geschmückten Festhalle in Altdorf sowie in der Stadtkirche in Böblingen zum zehnten Mal das traditionelle Weihnachtskonzert mit dem Internationalen Barockorchester der Akademie für Alte Musik statt. Ulrike Engelke, die künstlerische Leiterin der Akademie, hatte ein stimmungsvolles Programm zusammengestellt.

In der ersten Hälfte spielten die Musiker Simon Standage (London, Violine), Jirina Strynclova (Prag, Violine), Helmut Engelke (Altdorf, Viola), Petr Mala (Prag, Barockcello), Luká Verner (Prag, Kontrabass) und Hildegund Treiber (Stuttgart, Cembalo) Concerti von Giuseppe Valentini und Giovanni Mossi.

Mit dem Konzert für Sopranblockflöte in D-Dur des englischen Komponisten John Baston (1685-1740) zeigte Ulrike Engelke ihr Können. Ebenfalls von Baston war das Konzert für Altblockflöte und Violine in G-Dur, das nach der Pause zu hören war. Das Tripelkonzert für Cembalo, Flöte, Violine und Streicher von Bach bestritten Hildegund Treiber, Ulrike Engelke und Simon Standage.

Weihnachtlich eingestimmt wurde das Publikum mit einem Concerto grosso von Lorenzo Zavateri. Simon Standage und Jirina Strynclova spielten die zwei Soloviolinen. Beendet wurde das Konzert mit der Pastorale per il Santissimo Natale von Francesco Manfredini, einem ausgesprochenen Weihnachtskonzert, das mit einer Pastorale beginnt, die mit ihrem Rhythmus den ländlichen Charakter einer Hirtenmusik vermitteln soll. Ein Bordunbass imitiert einen volkstümlichen Dudelsack.

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