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Süßes oder Saures: Halloween im Kreis Böbingen

Halloween steht vor der Tür und damit auch verkleidete kleine Ungeheuer. Doch woher kommt Halloween und was denken die Böblinger darüber?

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Artikel vom 31. Oktober 2018

BÖBLINGEN. Heute Abend ist es wieder soweit: In den Straßen, Discos und auf Hauspartys tummeln sich kleine und große Monster. Zombies, Hexen und Dämonen erwachen in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November zum Leben. Sie klingeln an Haustüren und verlangen Süßigkeiten. Weiße Gesichter, blutverschmierte Grimassen und ein leuchtender, ausgehöhlter Kürbiskopf sorgen dafür, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als sich deren Wünsche widerstandslos zu ergeben. Es ist Halloween!

Der Name entspringt der amerikanischen Bezeichnung "All Hallows Eve". Zu Deutsch bedeutet das Allerheiligen Abend. Seinen Ursprung hat Halloween aber nicht im Amerikanischen, sondern wurde schon von den Kelten gefeiert. Sie glaubten daran, dass am Abend vor Allerheiligen die Grenze zwischen der Welt der Toten und der unseren Welt offen stände. Durch helle Lichter wollten sie ihren verstorbenen Angehörigen den Weg zu ihnen weisen. Die Iren wollten nichts mit Geistern zu tun haben und wandelten den Brauch ab. Aus Angst trugen sie schaurige Masken, um die Toten abzuschrecken. Iren brachten den Brauch nach Amerika und Kanada, wo es wie Weihnachten zu einem wirtschaftlichen Geschäftsmodell wurde.

Halloween-Kostüme dürfen etwas teurer sein

Auch in Deutschland wird an Halloween einiges an Geld ausgegeben. 2016 lag der Süßigkeiten Umsatz in den drei Wochen vor Halloween bei 8,7 Millionen Euro - Tendenz steigend, so das Marktforschungs Institut Nielsen. Im Jahresvergleich würden saisonale Süßwaren wie Glupschaugen, Gummivampire und saure Horrorwürmer damit in diesem Zeitraum ein Umsatzplus von rund 13 Prozent erreichen.

Auch für Verkleidungen wird einiges an Geld ausgegeben. Wir haben unsere Instagram-Follower (@kreiszeitungbb) nach ihrem Halloween-Verhalten befragt. Dabei kam heraus, dass sie sogar mehr ausgeben als der Durchschnittsdeutsche. Während die Deutschen für ihre Verkleidung zwischen zehn und 20 Euro an der Kasse liegen lassen, geben die verkleidungsfreudigen Follower zwischen 30 und 50 Euro für Kostüme aus. Die beliebtesten Kostüme der Böblinger sind Jason, der fiktive Serienmörder aus der Filmreihe "Freitag der 13.", Zombies und Hexen.

Etwas Außergewöhnlicheres? Sebi verkleidet sich dieses Jahr als kranker Arzt und Luca als Deadpool. Halloween heißt bei vielen auch Horrorfilme. Anfangs hielt sich bei den Followern unserer Instagramseite die Waage zwischen den Horrorfilm-Liebhabern und Hassern. Letztendlich waren die Hasser mit 56 Prozent doch die Mehrheit. Falls der ein oder andere vielleicht doch den Versuch starten und einen Horrorfilm schauen will: Die bestbewerteten Filme auf der Webseite Movie-Pilot sind "Psycho" von Alfred Hitchcock, "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" und "Shining". Erstaunlich ist, dass unter den 25 Bestbewerteten nur drei dabei sind, die nach 2000 gedreht wurden. Ganz nach dem Motto: Old but Gold. Die Mehrheit der Teilnehmer unserer Umfrage sind aber keine Halloweenfans.

Böblinger keine Halloweenfans

62 Prozent feiern dieses Jahr kein Halloween. Der Rest schaut Horrorfilme, feiert mit Freunden Zuhause, wartet auf kleine Kinder, die Süßigkeiten wollen oder geht auf eine Halloweenparty. Nur eine Nutzerin antwortet, dass sie am 31. Oktober den Reformationstag feiert. Manche Befragte würden gerne feiern gehen, aber müssen an dem Tag arbeiten. Jay hat Glück: "Ich geh mit meinen Mädels anstoßen und danach ins Pio nach Sindelfingen." Sebi geht in die Rockfabrik nach Ludwigsburg und Nini auf die Halloweenparty im Club Forum. Wer keine Lust auf Party hat: Die Dampfbahnfreunde Sindelfingen veranstalten ab 16 Uhr eine Halloween-Sonderfahrt.

 

  Wettbewerb: Schicke ein Foto von deiner Halloween-Verkleidung an unsere Email-Adresse szene@krzbb.de. Die schönsten und gruseligsten Kostüme veröffentlichen wir auf der nächsten Szene-Seite.

BÖBLINGEN. Heute Abend ist es wieder soweit: In den Straßen, Discos und auf Hauspartys tummeln sich kleine und große Monster. Zombies, Hexen und Dämonen erwachen in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November zum Leben. Sie klingeln an Haustüren und verlangen Süßigkeiten. Weiße Gesichter, blutverschmierte Grimassen und ein leuchtender, ausgehöhlter Kürbiskopf sorgen dafür, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als sich deren Wünsche widerstandslos zu ergeben. Es ist Halloween!

Der Name entspringt der amerikanischen Bezeichnung "All Hallows Eve". Zu Deutsch bedeutet das Allerheiligen Abend. Seinen Ursprung hat Halloween aber nicht im Amerikanischen, sondern wurde schon von den Kelten gefeiert. Sie glaubten daran, dass am Abend vor Allerheiligen die Grenze zwischen der Welt der Toten und der unseren Welt offen stände. Durch helle Lichter wollten sie ihren verstorbenen Angehörigen den Weg zu ihnen weisen. Die Iren wollten nichts mit Geistern zu tun haben und wandelten den Brauch ab. Aus Angst trugen sie schaurige Masken, um die Toten abzuschrecken. Iren brachten den Brauch nach Amerika und Kanada, wo es wie Weihnachten zu einem wirtschaftlichen Geschäftsmodell wurde.

Halloween-Kostüme dürfen etwas teurer sein

Auch in Deutschland wird an Halloween einiges an Geld ausgegeben. 2016 lag der Süßigkeiten Umsatz in den drei Wochen vor Halloween bei 8,7 Millionen Euro - Tendenz steigend, so das Marktforschungs Institut Nielsen. Im Jahresvergleich würden saisonale Süßwaren wie Glupschaugen, Gummivampire und saure Horrorwürmer damit in diesem Zeitraum ein Umsatzplus von rund 13 Prozent erreichen.

Auch für Verkleidungen wird einiges an Geld ausgegeben. Wir haben unsere Instagram-Follower (@kreiszeitungbb) nach ihrem Halloween-Verhalten befragt. Dabei kam heraus, dass sie sogar mehr ausgeben als der Durchschnittsdeutsche. Während die Deutschen für ihre Verkleidung zwischen zehn und 20 Euro an der Kasse liegen lassen, geben die verkleidungsfreudigen Follower zwischen 30 und 50 Euro für Kostüme aus. Die beliebtesten Kostüme der Böblinger sind Jason, der fiktive Serienmörder aus der Filmreihe "Freitag der 13.", Zombies und Hexen.

Etwas Außergewöhnlicheres? Sebi verkleidet sich dieses Jahr als kranker Arzt und Luca als Deadpool. Halloween heißt bei vielen auch Horrorfilme. Anfangs hielt sich bei den Followern unserer Instagramseite die Waage zwischen den Horrorfilm-Liebhabern und Hassern. Letztendlich waren die Hasser mit 56 Prozent doch die Mehrheit. Falls der ein oder andere vielleicht doch den Versuch starten und einen Horrorfilm schauen will: Die bestbewerteten Filme auf der Webseite Movie-Pilot sind "Psycho" von Alfred Hitchcock, "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" und "Shining". Erstaunlich ist, dass unter den 25 Bestbewerteten nur drei dabei sind, die nach 2000 gedreht wurden. Ganz nach dem Motto: Old but Gold. Die Mehrheit der Teilnehmer unserer Umfrage sind aber keine Halloweenfans.

Böblinger keine Halloweenfans

62 Prozent feiern dieses Jahr kein Halloween. Der Rest schaut Horrorfilme, feiert mit Freunden Zuhause, wartet auf kleine Kinder, die Süßigkeiten wollen oder geht auf eine Halloweenparty. Nur eine Nutzerin antwortet, dass sie am 31. Oktober den Reformationstag feiert. Manche Befragte würden gerne feiern gehen, aber müssen an dem Tag arbeiten. Jay hat Glück: "Ich geh mit meinen Mädels anstoßen und danach ins Pio nach Sindelfingen." Sebi geht in die Rockfabrik nach Ludwigsburg und Nini auf die Halloweenparty im Club Forum. Wer keine Lust auf Party hat: Die Dampfbahnfreunde Sindelfingen veranstalten ab 16 Uhr eine Halloween-Sonderfahrt.

 

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