Anzeige

Ferdinand Stöckel dreht Kurzfilm

Mit vielen Beteiligten aus Sindelfingen

Artikel vom 08. August 2018 - 16:48

SINDELFINGEN. Ferdinand Stöckel hat in mehreren Ausstellungen Zeichnung und Malerei mit Film kombiniert, zuletzt im Blauen Haus in Böblingen. Jetzt studiert der 20-jährige Maichinger an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart-Vaihingen, will sich stärker auf das Filmemachen konzentrieren und dreht in nächster Zeit in Stuttgart, Filderstadt und Sindelfingen den Kurzfilm "Später Vielleicht". Geplant ist, das Endergebnis bei der Sindelfinger Biennale im Sommer 2019 zu zeigen.

Zum Stab gehören zahlreiche HdM-Studierende, aber auch viele Sindelfinger: Als Schauspieler agieren unter anderem Daniel Dietrich und Ingo Sika, bestens bekannt in der lokalen Theaterszene. Die Filmmusik wird vom Maichinger Lukas Klotzbach (Into The Fray) komponiert, die Kamera führt unter anderem Josua Haag, der in Maichingen aufgewachsen ist. Die Produktionsleitung hat Tobias B. Bacherle inne.

Im Film soll es um Willi gehen, einen jungen Mann auf der Schwelle zum Erwachsensein. Er trifft auf Jarn - im Gespräch wird schnell klar, dass beide einen ganz unterschiedlichen Lebensweg eingeschlagen haben. "Ich will ein Stereotyp unserer Generation zeichnen", verrät Stöckel, "viele junge Menschen haben Schwierigkeiten, Fuß zu fassen und sich von ihrem Elternhaus und von aufgezwungenen Lebenskonzepten zu emanzipieren." Doch was bedeutet es, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen? "Darum soll es gehen."

Verwandte Artikel