Fußgänger im Herrenberger Alzental sollen besser geschützt werden

Mit weiteren Maßnahmen und Kontrollen soll Verkehrssituation im Herrenberger Wohngbiet entschärft werden.

Artikel vom 23. Juli 2020 - 17:30

HERRENBERG (red). Das Alzental wird aktuell durch den Umbau der beiden Hauptverkehrsachsen, der Hindenburgstraße und der Seestraße, und die damit verbundenen Umleitungen stark durch den Verkehr belastet. Um die überörtliche Umleitung zu verbessern und die Sicherheit für die Fußgänger im Wohngebiet zu erhöhen, hat die Stadtverwaltung weitere Maßnahmen geplant.

Bei einem Ortstermin haben Vertreter des Ordnungsamts sowie der Straßenmeisterei und der Polizei erneut geprüft, wie die Situation verbessert werden kann. Im Fokus stand dabei die Sicherheit für Passanten im Wohngebiet. Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, den Weg durchs Alzental für den überörtlichen Verkehr zu erschweren. Außerdem kann das Lkw-Durchfahrtsverbot jetzt besser durchgesetzt werden. Das Ordnungsamt hat entsprechende Anordnungen bereits getroffen, die zeitnah umgesetzt werden sollen.

Heißt konkret: Um Laster aus dem Alzental fernzuhalten, werden weitere Durchfahrtsverbot-Schilder für Lkw angebracht: an den Einfahrten in die Bismarckstraße und Alzentalstraße von der Horber Straße kommend sowie an der Einfahrt in die Marienstraße aus der Hindenburgstraße kommend. Das Verkehrszeichen bedeutet, dass Laster, Transporter und große Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen nicht mehr durchfahren dürfen. Bei Missachtung droht ein Bußgeld. Polizei und Ordnungsamt werden verstärkt kontrollieren, teilt die Stadt mit.

In der Erhardtstraße wird im Bereich der Kindertagesstätten Tempo 20 angeordnet. Und auf Teilabschnitten entlang der Gehwege werden Leitschwellen mit flexiblen, umlegbaren Baken, sogenannten Leitboys, angebracht. Sie dienen dazu, den Gehwegbereich spürbar abzugrenzen. Insbesondere das Überfahren der Gehwege soll damit unterbunden werden. Sollte die Maßnahme Wirkung zeigen, wird die Stadtverwaltung zeitnah an weiteren Stellen im Alzental solche Leitschwellen anbringen lassen.

In der Goethestraße wird vor der Einmündung in die Gültsteiner Straße beim Zebrastreifen ein absolutes Halteverbot angeordnet. Damit soll die Sicht vor allem für Kinder deutlich verbessert werden.

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