Junge Union Waldenbuch/Steinenbronn: Erfolg auf ganzer Linie

Nachtbus fährt häufiger

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    Vor allem junge Menschen nehmen die Angebote der Nachtbuslinien wahr - jetzt stehen sie nicht mehr auf verlorenem Posten Foto: red

Artikel vom 06. Dezember 2019 - 16:24

WALDENBUCH/STEINENBRONN (red). Ende September versendete die Junge Union Waldenbuch / Steinenbronn einen umfangreichen Forderungskatalog zur Verbesserung der Nachtbuslinien nach Waldenbuch und Steinenbronn an die kommunalen Entscheidungsträger sowie den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart, VVS (die Kreiszeitung berichtete). Ein Großteil dieser Forderungen wird nun zum Fahrplanwechsel umgesetzt, freut sich der JU-Vorsitzende Leon Kolb in einer Pressemitteilung.

Künftig wird die erste Nachtbusfahrt bereits um 1.48 Uhr, statt wie bisher um 2.47 Uhr, in Oberaichen starten. Damit wird die bislang zweistündige Bedienungslücke geschlossen. Dies war die wichtigste Forderung des JU-Verbands. Darüber hinaus werden auf der Rückfahrt von Waldenbuch nach Oberaichen künftig alle auf dem Weg liegenden Haltestellen in Steinenbronn und Leinfelden bedient. Konkret handelt es sich um die Haltestellen Steinenbronn Kirche, im Alten See, Goldäcker, Musberg Seebruckmühle, Eselsmühle, Leinfelden Riedweg, Spielkartenmuseum, Stadtbücherei und Bahnhof. Es besteht ein sicherer Anschluss aller Rückfahrten auf die S2 Richtung Flughafen beziehungsweise nach Filderstadt am Bahnhof Leinfelden.

Leon Kolb lobt die Verbesserungen: "Wir haben viel positives Feedback bekommen. Gleichzeitig hätten wir aber nicht damit gerechnet, dass unsere Ideen so schnell von den zuständigen Gremien aufgenommen werden. Ein Großteil unserer Forderungen wird bereits ab dem 15. Dezember umgesetzt. Unsere Bemühungen haben sich also wirklich gelohnt. Das ist ein tolles Beispiel, wie politische Beteiligung funktionieren sollte. Wir bedanken uns vorneweg bei den Gemeindeverwaltungen von Waldenbuch und Steinenbronn."

Für die Junge Union ist die Umsetzung ihrer Ideen ein Zeichen, dass sich Engagement auszahlt: "Viele junge Menschen sagen häufig, dass Parteien vor Ort sowieso nichts verändern können. Wir sehen: Die Arbeit zahlt sich aus und Forderungen werden umgesetzt. Dies sollte Motivation sein für mehr junge Personen sich politisch in Parteien zu engagieren", betont Leon Kolb.

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