Mehr Unterkünfte für Geflüchtete und Obdachlose in Herrenberg

Neuer Standort für mobile Gebäude entsteht in Herrenberg

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    In raschem Tempo sind die Unterkünfte in der Zeppelinstraße aufgebaut. Der Innenausbau dauert noch etwas, so dass in rund vier Wochen hier Menschen einziehen können Foto: red

Artikel vom 03. Dezember 2019 - 16:36

HERRENBERG (red). Für rund 300 Menschen in akuten sozialen Notlagen muss die Stadt Herrenberg aktuell Unterkünfte zur Verfügung stellen. Um diese Verpflichtung gegenüber Geflüchteten und Obdachlosen rechtzeitig erfüllen zu können, entstehen derzeit mobile Unterkünfte, die Betroffenen übergangsweise ein Dach über dem Kopf bieten. Sie ergänzen kurzfristig das Angebot an städtischen Wohnungen, das auf Dauer ausgebaut werden soll.

Ende November startete der Aufbau von sechs sogenannten "mobile Homes" an der Zeppelinstraße am Ortsausgang in Richtung Kuppingen. Mit diesen Unterkünften für 20 bis 25 Personen soll kurzfristig der zusätzliche Bedarf bei der Flüchtlingsunterbringung gedeckt werden. Die Stadt übernimmt die temporären Unterbringungsgebäude vom Landkreis und investiert für die gesamten Bauleistungen rund 250 000 Euro. In den nächsten Wochen folgen Arbeiten an den Installationen und Außenanlagen. Mit Beginn des neuen Jahres sollen hier Menschen unterkommen, die der Stadt Herrenberg für die Anschlussunterbringung zugewiesen werden.

Zwei Mehrfamilienhäuser für 80 Personen in der Benzstraße

Weitere zusätzliche Kapazitäten für rund 80 Personen entstehen mit dem geplanten Neubau zweier Mehrfamilienhäuser in der Benzstraße, die voraussichtlich in den beiden kommenden Jahren realisiert werden. Der Bedarf hierfür ergibt sich vorrangig aus der Befristung des Mietvertrags für die bislang genutzten Unterkünfte in der Berliner Straße, der zeitlich gestaffelt bis Ende 2020 endet. Die geplanten Neubauten an der Benzstraße werden gute Unterbringungsmöglichkeiten für verschiedene Nutzergruppen bieten, stehen aber aufgrund der längeren Planungs- und Bauzeit nicht rechtzeitig zur Verfügung. Deshalb setzt die Stadt zusätzlich als Übergangslösung auf die mobilen Unterkünfte an der Zeppelinstraße, um die erforderliche Unterbringung überhaupt kurzfristig sicherstellen zu können.

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