Waldenbucher Chor "Gospel in St. Veit" verzückt sein Publikum beim Sommerkonzert

Musikalisches Highlight vor farbenprächtiger Kulisse

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    Insgesamt 120 Sänger gaben Klassiker wie Amazing Grace zum Besten Foto: Fabio Benura

Artikel vom 31. Juli 2019 - 16:24

WALDENBUCH (red). Unter freiem, wolkenlosem Himmel hat der Waldenbucher Gospelchor "Gospel in St. Veit" am Samstag sein Sommerkonzert unter dem Titel "Father, Jesus, Spirit" gegeben. Und die Besucher auf dem Schachbrett-Platz vor der Stadtkirche mit seinem stimmgewaltigen Auftritt verzückt.

Als seien sie Teil des Auftritts gewesen, schlugen die Kirchenglocken gerade 22 Uhr, als die rund 120 Sänger des Gospelchors ihre Version des Klassikers "Amazing Grace" anstimmten. Ein altes, bekanntes Lied. "Aber so habt ihr es noch nie gehört", leitete Stefan Rothe augenzwinkernd den Abend ein. Die ersten, leisen Töne erklangen durch die warme, kraftvolle Stimme von Solosängerin Sonja Löwe, bevor der gesamte Chor einstimmte und das Lied so über den gesamten Platz trug.

Die Zuschauer hatten sich auf dem mit bunten Glühbirnen beleuchteten Platz auf Bänken und Treppenstufen niedergelassen oder lauschten der Musik auf eigens mitgebrachten Klappstühlen. Vor allem bei den schnelleren, energievollen Stücken wie Israel Houghtons "All around" oder einer Gospelversion von "Pride (In the name of love)" der Rockband U2 sang und klatschte das Publikum mit. Einen besonders stimmungsvollen Moment bescherte außerdem die gefühlvolle Interpretation der Ballade "Friend", ebenfalls von Israel Houghton.

Komplexes Programm in nur vier Wochen auf die Beine gestellt

Insgesamt hatte der Chor nur vier Wochen gebraucht, um sich auf das Konzert vorzubereiten. "Wir haben in der bisher kürzesten Probezeit eines der bislang längsten und komplexesten Programme eingeübt", sagte Rothe. Einen Teil dieses Programms hatte der Chor mithilfe der dänischen Gesangstrainerin Julie Lindell einstudiert. Sie wirkte unter anderem bereits als Vocalcoach bei der dänischen Version der Fernsehsendung "The Voice" mit und hatte der Schokoladenstadt Anfang Juli für ein Projekt-Wochenende einen Besuch abgestattet. Für den Feinschliff hatte anschließend Chorleiter Tom Dillenhöfer gesorgt - das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen.

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