Zweite Urnenwand auf dem Altdorfer Friedhof

Kosten fallen rund 8000 Euro höher aus als gedacht

Artikel vom 17. Juli 2019 - 17:36

ALTDORF (scu). Bei seiner ersten Arbeitssitzung in neuer Konstellation sprach sich der Altdorfer Gemeinderat einstimmig für die Aufstellung einer neuen Urnenwand auf dem Friedhof aus.

Bereits seit sechs Jahren verfügt dieser über eine Urnenwand mit insgesamt 33 Kammern. Seit der Installation werden etwa vier bis fünf davon pro Jahr belegt. Lediglich sechs sind derzeit noch frei. Da aufgrund der Mindestruhezeit von 20 Jahren bis 2033 keine Nischen mehr frei werden, soll in Kürze eine zweite Wand hinzukommen. Das Fundament, erläuterte Bürgermeister Erwin Heller, sei bereits bei der Installation der ersten mitverlegt worden.

Die Kosten für die neue und baugleiche Wand in direkter Nachbarschaft zur ersten belaufen sich auf rund 46 000 Euro. Dieses Angebot hatte eine Sindelfinger Firma abgegeben, die zusätzlich noch zwei Prozent Skonto bei einer schnellen Zahlung in Aussicht stellte.

Der Haushaltsplan 2019 sieht bislang nur 38 000 Euro vor. Macht also rund 8000 Euro mehr als ursprünglich gedacht, die die Gemeinde nun über das Gesamtdeckungsbudget finanzieren will, erklärte Kämmerer Sven Fischer.

Miriam Mickeler (BWV) regte in diesem Zusammenhang dazu an, künftig auch Baumgräber auf dem Altdorfer Friedhof anzubieten. Dabei werden kompostierbare Urnen neben einem Baum in die Erde eingelassen. Das Namensschild wird am Baumstamm befestigt. In Holzgerlingen gebe es dieses Angebot bereits und der Bedarf sei hoch, so Mickeler. "Wir werden uns in Holzgerlingen erkundigen", versprach Bürgermeister Heller.

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