Benjamin Schmid will Bürgermeister in Gäufelden werden

Die Wahl findet am 14. Juli statt

  • img
    Benjamin Schmid

Artikel vom 07. Juni 2019 - 15:54

GÄUFELDEN (red). Am 14. Juli wird in Gäufelden mit den Teilorten Nebringen, Öschelbronn und Tailfingen ein neuer Bürgermeister gewählt, nachdem Johannes Buchter sich nach 16 Jahren Mitte Oktober in den Ruhestand verabschiedet. Bisher hatten der CDU-Kreisvorsitzende Michael Moroff, Gäufeldens stellvertretender Bürgermeister Günter Egeler und der Öschelbronner Sven Müller ihre Hüte in den Ring geworfen. Nun hat auch Benjamin Schmid seine Bewerbung abgegeben.

Der 34-Jährige ist laut einer Pressemitteilung seit 2001 im öffentlichen Dienst beim Landratsamt Böblingen tätig, hat an der Fachhochschule Ludwigsburg das Studium als Diplom-Verwaltungswirt erfolgreich abgeschlossen und ist seit 2017 im Amt für Bauen und Gewerbe zuständig für das Baurecht. Die Strukturen und Abläufe in der öffentlichen Verwaltung seien ihm daher wohl vertraut. Seit Juli 2010 sitzt er für die CDU im Nufringer Gemeinderat, 2018 wurde er dort zum 2. stellvertretenden Bürgermeister gewählt.

Aufgewachsen ist Schmid in Nufringen, zur Schule ging er in Herrenberg. "Vom Gäu - für Gäufelden" lautet daher sein Wahlspruch. Mit den Gäufeldenern im guten Gespräch zu sein, sei für ihn entscheidend. Deshalb wolle er ihnen in Einzelgesprächen in den Häusern seine Anliegen und Visionen darlegen, ihre Anregungen und Wünsche aufnehmen und sich dafür unabhängig und neutral einsetzen. Auch das Zusammenwachsen der drei Teilorte wolle er weiter voranbringen.

Durch seine Berufserfahrung habe er ein gutes Gespür für das Thema Bauen. Als Bürgermeister wolle er bezahlbaren Wohnraum für junge Familien schaffen, dabei die Bedürfnisse der älter werdenden Generation aber nicht außer Acht lassen.

Lösungsansätze für den Spagat zwischen Wohnraum-Schaffung und der verantwortungsvollen und nachhaltigen Nutzung der vorhandenen Flächen sieht er in einer mit dem Ortsbild verträglichen innerörtlichen Überplanung und Verdichtung in Kombination mit einer maßvollen abrundenden Bebauung der Teilorte. Auch neue Gewerbeflächen und die Ansiedlung attraktiver, wirtschaftlich starker Betriebe, wolle er vorantreiben, um die Gewerbesteuereinnahmen zu stabilisieren und anzukurbeln. Um Themenschwerpunkte zeitnah umzusetzen, wolle er versuchen, mithilfe seiner Verwaltungserfahrung einige Prozesse zu beschleunigen und voranzutreiben.

Auch die Infrastruktur in den Bereichen medizinische Versorgung, ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege wolle er erhalten und ausbauen. Weiterhin wolle er sich für den barrierefreien Bahnhof und die P&R-Anlage einsetzen.

Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus und als langjähriger Jugendleiter beim CVJM Nufringen lägen ihm die mit dem Glauben verbundenen Werte am Herzen. Daher wolle er in gutem Kontakt mit allen Kirchen und deren Mitgliedern in Gäufelden zusammenarbeiten. Insgesamt wolle er die Vereinslandschaft in allen Bereichen fördern und auch die Feuerwehr und ihre Jugendarbeit unterstützen.

Verwandte Artikel