Holzgerlinger Musikschule präsentiert die fünfte Auflage des Waldkonzerts

Kleine Musiker ganz groß

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    Holzgerlingens musikalischer Nachwuchs auf dem Weg zum Waldkonzert Foto: red

Artikel vom 29. Mai 2019 - 16:54

HOLZGERLINGEN (red). Lauter Applaus schallte am Freitag durch den Holzgerlinger Forst, nachdem die Musikschule bereits zum fünften Mal ihr Waldkonzert auf der Bühne am alten Steinbruch vor zahlreichen Besuchern, zu denen auch Bürgermeister Ioannis Delakos zählte, präsentiert hatte.

Das Konzert fand auch in diesem Jahr wieder in bewährter Manier in Kooperation mit Revierförster Achim Klausner statt. Der hatte Gästen und Musikern auf dem Weg zur Bühne viel Wissenswertes über die heimische Flora und Fauna beigebracht. Beispielsweise über das Leben des Spechts und der Raupe "Nimmersatt", die vier Jahre in den verlassenen Wohnungen des Spechtes lebt und sich ausschließlich von Holz ernährt. Ebenfalls erstaunlich: Aus der im Schönbuch heimischen Waldmeister-Pflanze kann nach genauer Rezeptur prickelnde Brause hergestellt werden.

Eine Station, die auf der Wanderung nicht fehlen durfte: der Klangwald als Patenkind der städtischen Musikschule. Er besteht aus vielen Holzstämmen und verzauberte einmal mehr die Anwesenden.

Beim anschließenden Konzert zeigten die kleinen Musiker unter der Leitung von Susanne Staiger-Böttinger und mit der Unterstützung des Grundschullehrerteams Adelheid Maurer, Christine Maurer und Sonja Nagel, was sie können. Die über 23 kleinen und großen Musiker im Alter zwischen drei und 13 Jahren aus den Fachbereichen Rhythmik, Glockenspiel, Sopranblockflöten, Klavier, Querflöte und Gitarre, gaben mit viel Talent und Fröhlichkeit die Waldstimmung musikalisch wieder. Passend dazu trugen sie verschiedene Natur- und Tierlieder vor: "Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald" oder "Summ, summ, summ, Bienchen summ herum". Zudem waren ein Sprechvers über "Hans, mein Hoppelhase" und ein gemeinsamer Tanz "Tiere im Wald" Teil des bunten Programms, das durch die Klavier-, Querflöten- und Gitarrenschülerinnen mit Stücken wie "Rettet die Welt", "Wilder Ritt", "Ei, wie langsam kommt die Schneck" und die "Feuerwerksmusik" ergänzt wurde.

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