Im künftigen Bürgergarten hängen vier Nistkästen für Vögel bereit - Spatenstich für Gesamtanlage soll im Frühsommer erfolgen

Zwischenmieter gesucht

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    Neue Behausung im Längenholz: Meise und Feldsperling, Gartenrotschwanz und Kleiber sind willkommene Gäste Foto: red

Artikel vom 08. April 2019 - 17:06

HERRENBERG (red). Der Frühling und die brütenden Vögel können kommen. Zumindest, wenn es nach den Machern des "Hortus Herrenbergensis" geht. Sie haben auf dem Gelände der künftigen Freitzeitanlage Längenholz Nistkästen aufgehängt. Das Gesamtprojekt Freizeitanlage ist auf einem guten Weg: Der Spatenstich wird voraussichtlich im Frühsommer stattfinden.

Mit einer Leiter im Gepäck hat Norbert Heumüller dieser Tage auf dem Gelände des künftigen Gemeinschaftsgartens vier Nistkästen installiert. Für Dokumentationszwecke eigens nummeriert und beschriftet, hängen sie nun in luftiger Höhe, damit weder Zwei- noch Vierbeiner heranreichen können und den Vögeln und ihrem Nachwuchs unnötig Stress bereiten. Direkte Sonneneinstrahlung und Windschatten erhöhen den Komfort zusätzlich. Meise und Feldsperling, Gartenrotschwanz und Kleiber sollen die Höhlen beziehen und darin nisten, so die Hoffnung der Verantwortlichen.

Alle Mitglieder der Hortus-Gruppe sind Ehrenamtliche, die gemeinsam das Gartenprojekt "Hortus Herrenbergensis" stemmen. Auf dem Gelände der künftigen Freizeitanlage Längenholz wird der Herrenberger Garten angelegt: eine zusammengerechnet rund 1700 Quadratmeter große Fläche. In den vergangenen Tagen hat die Bürgergruppe auch Ziegel, Steine und Totholz auf das Gelände transportiert. "Material, mit dem wir später Beet-Einfassungen, Insektenhotels oder Trockenmauern bauen können", erklärt Norbert Heumüller.

Der Verband Region Stuttgart hat kürzlich seine Zusage zur Kofinanzierung für den Bürgergarten erteilt und die Ausschreibung für die Anlage wurde veröffentlicht.

Die Arbeiten für den Bau der Wohnmobilstellplätze liegen in den letzten Zügen. Das Amt für Tiefbau und Entwässerung, das auch federführend für die Wohnmobilstellplätze ist, hat mit der Elektroabteilung des Amtes für Technik, Umwelt, Grün (TUG) für die notwendige Infrastruktur gesorgt. Die Abteilung Umwelt und Grün hat jeweils vier Feld- und Rotahorne sowie eine Kastanie gepflanzt. Eine Hainbuchenhecke grenzt die Stellplätze vom übrigen Freizeitgelände ab und nach der Raseneinsaat im Frühjahr wird noch ein Picknick-Platz eingerichtet.

Wer sich im und für den "Hortus Herrenbergensis" engagieren möchte, kann sich per E-Mail unter hortus.herrenbergensis@gmx.de melden.

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