Sensibilisiert

Kommentar

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    Aufmerksame Spaziergänger haben die tiefen Furchen fotografiert und sie an die Kreiszeitung geschickt Foto: red

Artikel vom 22. März 2019 - 17:00

Von Dirk Hamann

Die Frage, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, ist eine Angelegenheit, die tief in der Allgemeinheit verwurzelt ist. Die Zeiten, in denen man Raubbau an der Natur höchstens mit einem Achselzucken quittiert hat, gab es - sie sind aber längst vorbei.

Darunter fällt auch das Thema Holzernte. Wo einst unbedacht in die Wälder geprescht worden ist, um Bäume zu fällen und diese herauszuziehen, ohne sich großartig um die Spuren der Verwüstung zu kümmern, die schweres Gerät im Waldboden hinterlassen hat, gelten heute klare Spielregeln. Die Natur soll möglichst schonend behandelt werden. Wie und wo darf es Rückegassen geben, wie tief darf ein Schlepper darauf auf welcher Fläche einsinken? Alles fest- und vorgeschrieben.

Das Einhalten dieser Regeln überprüfen offizielle Stellen. Dazu gibt es Zertifikate, die bestätigen, dass die Waldarbeiten von Nachhaltigkeit geprägt sind. Und, nicht zuletzt, gibt es Waldbesucher, die ganz genau hinschauen, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht. Menschen, denen Ungereimtheiten auffallen und diese auch melden. Bürger, die deswegen gerne mal als mühsam oder als Querulant hingestellt werden. Dabei sollten wir dankbar sein, dass es sie gibt. Schließlich sorgen nicht zuletzt sie mit ihrem Engagement dafür, dass das Thema Umgang mit der Umwelt eines ist, das inzwischen höchst sensibel behandelt wird.

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