"Der Weg wird nicht einfacher, aber wir wollen es angehen"

Der DRK-Ortsverein Hildrizhausen hat im Jahr 2018 weniger Spenden, aber trotzdem viel Arbeit

Artikel vom 19. März 2019 - 16:36

HILDRIZHAUSEN (red). Viele neue Gesichter im Vorstand des DRK-Ortsvereins Hildrizhausen: Bei der Jahreshauptversammlung bestimmten die Mitglieder Andreas Bauer zum neuen zweiten Vorsitzenden. Ebenfalls neu im Amt ist Paul Waser als Schriftführer, Waltraud Läpple als Kassenprüferin, Bernd Gundelach als Bereitschaftsleiter, Gitta Bachmann-Weimer als stellvertretende Bereitschaftsleiterin sowie Christa Farkas, die von nun an den im Bereich Sozialarbeit leitet.

Rund 700 Arbeitsstunden leisteten die ehrenamtlichen Helfer im vergangenen Jahr im Bereitschaftsdienst ab, berichtete Bereitschaftsleiter Rainer Schmidt. 302 Stunden davon waren Sanitätsdienst mit 42 Erste-Hilfe-Leistungen. Dabei rückten die Helfer unter anderem zum Großbrand am Schaichhof aus, veranstalteten einen Lebensrettertag beim Netto und taten ihren Dienst beim 25 Kilometer langen Schönbuchlauf. Zudem boten die Rotkreuzler drei Blutspendetermine an, bei denen sie 292 Spenden sammelten.

Auch im Bereich Sozialarbeit verzeichnete Christa Farkas ein arbeitsintensives Jahr: Insgesamt 2095 Stunden waren die Helferinnen und Helfer im Einsatz. Beim Mittagstisch wurden 1024 Essen serviert, 66 mehr als 2017. Der monatliche Frühstückstreff, das Dorfcafé im April 2018 sowie der Seniorenausflug nach Blaubeuren im vergangenen September erfreuten sich ebenfalls großer Teilnahme.

Während die Aufgaben weiterhin zahlreich sind, sinkt die Zahl der ehrenamtlichen Helfer. Auf dieses Problem ging Dietmar Brösamle, erster Vorsitzender des Vereins, in seinem Bericht ein. Deshalb galt sein Dank allen Helferinnen und Helfern, die in der Bereitschaft, beim Blutspenden und Jugendrotkreuz, in der Seniorenarbeit und bei der Sozialarbeit tätig waren sowie den Helfern vor Ort. Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer werde umso mehr geschätzt, da die Zahl der Fördermitglieder und Blutspender wie in vielen anderen Vereinen stetig sinke. Doch der Vorsitzende bleibt optimistisch: "Der Weg wird nicht einfacher, aber wir wollen es angehen."

Kassiererin Susanne Förster hatte nur bedingt erfreuliche Nachrichten: Zwar sei die Kassenlage stabil, jedoch gebe es einen Rückgang bei den Spenden.

Jugendrotkreuzleiterin Helga Weiß berichtete, dass die Jugendlichen beim Dorffest und den Blutspendeterminen mitgeholfen, sowie Bastelabende veranstaltet und einen Ausflug zur Falknerei unternommen hatten. Übungsabende mit Erster Hilfe und Notfalldarstellungen standen ebenfalls auf dem Programm.

Für ihre aktive Arbeit wurden Gitta Bachmann-Weimer und Tamino Frank für 15 Jahre geehrt, Susanne Förster für 35 Jahre und Helga Weiß für 40 Jahre. Für ihre passive Unterstützung wurden Ruth von der Au und Doris Keuser für 10 Jahre ausgezeichnet, Willi Nikulski für 40 Jahre.

Aus dem Kreise des DRK wurden Rainer Schmidt als Bereitschaftsleiter, Sylvia Eberhardt als Schriftführerin, Martin Frank als Kassenprüfer und Harald Kochsmeier als langjähriger Mitarbeiter beim Senioren-Mittagstisch verabschiedet.

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