Neun Stationen rund ums Pferd

Türöffner-Tag beim Reit- und Fahrverein Schönbuch

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    Einen Erlebnistag rund ums Pferd gab's beim Reit-und Fahrverein Schönbuch in Holzgerlingen - sehr zur Freude zahlreicher Kinder Foto: red

Artikel vom 11. Oktober 2018 - 16:48

HOLZGERLINGEN (red). Anfang Oktober gingen auf Einladung der "Sendung mit der Maus" wieder deutschlandweit die Türen auf in rund 800 Betrieben, Vereinen und Institutionen. Bereits zum achten Mal in Folge gewährte dieser Tag einen Einblick in die Welt der Erwachsenen. Seit dem ersten Türöffner-Tag 2011 ist der 3. Oktober zum festen Termin für Familien geworden. Die Idee dahinter: Sachgeschichten live erleben.

Daran beteiligt hat sich der Holzgerlinger Reit- und Fahrverein Schönbuch (RVS) mit seiner Reitschule Mähnenzauber. Neun Mädels waren eigens vom Leuchtfeuerhof Ludwigshafen angereist um Reitlehrerin Ramona und einige Reitschüler des Vereins bei der Durchführung zu unterstützen. Der Andrang war enorm - gut, dass der Holzgerlinger Bauer Georg Schmid dem RVS großzügig viele seiner Wiesen als Parkplatzfläche zur Verfügung gestellt hatte: Zirka 250 Kinder sind dann pünktlich mit ihren Eltern ab 10.30 Uhr eingetroffen. Auf der RVS-Anlage wurden neun Stationen mit unterschiedlichen Themen aufgebaut. Ebenso wurden die Besucher in neun Gruppen aufgeteilt und jede bekam einen Laufzettel mit Lageplan und Zeittakt für den Stationswechsel. So konnten sich die vielen Kinder und Eltern schlau machen rund um Themen wie Pferdehaltung, Fütterung, Pflege, Hufebeschlagen oder Transport; aber auch ein Schubkarren-Slalomrennen, das Umherrollen eines riesigen Heu-Rundballens, das Longieren und ein Geschicklichkeitsparcours waren Disziplinen, die es zu bewältigen galt.

Bei der Station Haltung zum Beispiel durften die Kinder einmal in eine Pferdebox hineingehen und das Tränkebecken inspizieren, Futterproben in die Hand nehmen, die Wassermenge in einem Kübel schätzen und auch selbst mal ein Pferd striegeln und streicheln. Für die Kinder und die Erwachsenen gleichermaßen interessant war das Zuschauen beim Hufschmied, der an diesem Tag gleich mehrere Hufe ausgeschnitten und beschlagen hat.

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