"Fischleinfigur" schmückt Sculptoura

Neues Werk des Backnanger Künstlers Gregor Oehmann im Burggraben der Burg Kalteneck

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    Soll viele Besucher nach Holzgerlingen locken: Der stellvertretende Landrat Martin Wuttke, Künstler Gregor Öhmann und Bürgermeister Ioannis Delakos (von links) freuen sich über die "Fischleinfigur" im Burggraben der Burg Kalteneck Foto: Simone Ruchay-Chiodi

Artikel vom 14. September 2018 - 16:00

HOLZGERLINGEN (red). Die Sculptoura führt nicht nur an diversen Anrainer-Kommunen vorbei oder durch sie hindurch, mit den Kunstwerken werden auch die Ortsmitten selbst in den Fokus gerückt. So ziert seit Donnerstag die Holz-Skulptur "Fischleinfigur" des Backnanger Künstlers Gregor Oehmann den Burggraben der Burg Kalteneck in Holzgerlingen.

"Es gibt immer wieder etwas Neues auf der Sculptoura", sagte Martin Wuttke, stellvertretender Landrat des Landkreises Böblingen bei der Einweihung. "Mit der Kunst am Weg rücken wir nicht nur die schönen Landschaften im Landkreis Böblingen in den Blickpunkt, sondern auch unsere Kommunen mit ihren Ortskernen und den vielen sehenswerten Dingen, die sie haben." Das konnte der Holzgerlinger Bürgermeister Ioannis Delakos so nur bestätigen: "Die Burg Kalteneck ist ein Highlight in unserer Stadt und auch auf dem neuen historischen Stadtrundgang. Umso mehr freuen wir uns, dass die Burg mit dem neuen Kunstwerk noch mehr ins Bewusstsein rückt und so hoffentlich viele Sculptoura-Besucher den Weg in die Innenstadt Holzgerlingens finden."

Respektabler Wasserbewohner von sechs Metern Länge

Mit sechs Metern Länge ist die "Fischleinfigur" ein respektabler Wasserbewohner, zumal die Skulptur suggeriert, dass es sich dabei noch gar nicht um das ganze Tier handeln könnte. Das Werk steht auf einem Sockel im Wasser des Burggrabens. Auch zwei weitere Holzskulpturen von Gregor Oehmann finden sich auf dem Skulpturen-Pfad: "Mimi" und "Dame im kurzen Rock" warten zwischen Holzgerlingen und Schönaich auf ihre Besucher. Sie wurden in der Nähe des Standorts installiert, an dem vor einiger Zeit Wolfgang Thiels "Goethe und Schiller" abgebaut worden war.

Seit Sommer 2014 lockt die Sculptoura Menschen von Nah und Fern. Mit eigenem Logo ausgeschildert, verläuft sie auf der Wegstrecke des Museumsradwegs von Weil der Stadt nach Nürtingen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann den Skulpturen-Pfad im Ganzen "erradeln" - wer ihn zu Fuß erkunden möchte, kann sich Etappe für Etappe vornehmen. Eine neue Faltkarte informiert seit diesem Jahr über Möglichkeiten für Rundtouren, Anschlussstellen an Bus oder Bahn und - für besonders Sportliche - auch über eine alternative Rückroute. Die Karte ist kostenlos erhältlich im Landratsamt Böblingen oder auf den Rathäusern der Kommunen am Weg. Unter www.sculptoura. de gibt es außerdem die Möglichkeit zum Download.

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