Weiterhin Fairtrade-Stadt

Sindelfingen erfüllt nach wie vor die fünf Kriterien des gemeinnützigen Vereins TransFair

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    Sindelfingen bleibt Fairtrade-Stadt: Diese Urkunde bestätigt das

Artikel vom 21. Oktober 2019 - 18:30

SINDELFINGEN (red). Die Stadt Sindelfingen erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt damit für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmals 2013 durch den Verein TransFair verliehen. Seitdem baut die Stadt ihr Engagement weiter aus, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Oberbürgermeister Bernd Vöhringer freut sich über die Verlängerung des Titels. "Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein erfreuliches Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Sindelfingen. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen", so sein Statement. "Ich bin stolz darauf, dass Sindelfingen dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern."

Vor sechs Jahren erhielt die Stadt Sindelfingen von dem gemeinnützigen Verein TransFair erstmals die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste: OB und Gemeinderat halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten. In Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit.

Das Engagement der Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Sindelfingen sind der FairFührer (Einkaufsführer), die faire Stadtschokolade, die Ausstellung zum Thema faire Mode und Bildungsarbeit bei Simsalon, in Kindertagesstätten und Schulen nur einige Beispiele für Projekte in den letzten Jahren. "Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement", so Karoline Hassler, Altstadträtin und Vorsitzende der lokalen Steuerungsgruppe Fairtrade, "Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in der Kooperation mit unseren Kindertagesstätten und Schulen."

Die Fairtrade-Towns-Kampagne bietet der Stadt Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals), die im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto "Global denken, lokal handeln" leiste die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag, heißt es in der Pressemitteilung.

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