Neue Ideen für das eigene Lebensumfeld

Die dritte Weiterdenkstätte des Stadtjugendrings in der Viehweide befasste sich mit dem Thema "Heimat im Quartier"

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    Redeten sich die Köpfe heiß über das Thema "Heimat im Quartier": Bewohnerinnen und Bewohner der Viehweide Foto: red

Artikel vom 09. Oktober 2019 - 17:12

SINDELFINGEN (red). Die dritte Weiterdenkstätte des Stadtjugendrings Sindelfingen (SJR), ein kleines Stadtteilforum in der Viehweide, war sehr gut besucht. Zur Erörterung des Themas "Heimat im Quartier" fanden nicht nur Stadtteilbewohner den Weg in den Treff Viehweide, sondern auch lokale Akteure wie die Senioren- und Integrationsbeauftragte der Stadt, Mitarbeiter von Ämtern, sozialen Organisationen und Einrichtungen.

SJR-Geschäftsführerin Adelheid Schlegel und Beate Faust von der Quartiersarbeit Viehweide führten in den Abend ein. Die Bewohner, die gekommen waren, bildeten durchaus einen Querschnitt der Bewohnerschaft in der Viehweide ab. Sie waren gezielt eingeladen worden. Das stellte sicher, dass jede Altersgruppe und jedes Geschlecht, dass Senioren, Jugendliche und Familien vertreten waren.

Der Themenwahl "Heimat im Quartier" liegt der Gedanke zugrunde, dass möglichst alle Bewohnerinnen und Bewohner bei den Entscheidungen über die Belange ihres Stadtteils mitsprechen und sich beteiligt fühlen sollten. Die Bewohner beschrieben zunächst ihre grundsätzlichen Gedanken zum Thema Heimat. Im Anschluss daran wurde das Thema gezielt auf die Viehweide bezogen. Es konnten Orte, Räume sowie Angebote und Veranstaltungen im Stadtteil benannt werden, die den Bewohnern das Gefühl geben, in der Viehweide zu Hause zu sein. Um möglichst viele Antworten zu sammeln, wurden die Fragen gemeinsam in Kleingruppen erörtert und im Anschluss in der Gruppe zusammengetragen.

Auch konnten Visionen und neue Ideen formuliert und festgehalten werden. Dabei trug jeder Anwesende durch seine Verhaftung im Stadtteil Wesentliches zum Thema des Abends bei. Wie sich möglichst viele Menschen durch das Zusammenwirken, die Vernetzung und Kooperation unterschiedlichster Akteure im Sozialraum zu Hause fühlen - möglicherweise sogar Heimat finden -, spiegelte sich in den Ergebnissen wieder, was ein gutes Beispiel für sozialräumliches Arbeiten gab.

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