Renninger Krippe ist ein Segen

60 000 Euro für Projekte und Soforthilfe weltweit

Artikel vom 06. Mai 2019 - 17:06

RENNINGEN (red). Mit der Renninger Krippe konnte laut Bilanz von Pfarrer Franz Pitzal in acht Ländern geholfen werden: "So wurde in Osttimor ein Raum eingerichtet, um Impfungen durchzuführen und Hygiene Schulungen für Mütter mit Kleinkindern durchzuführen. In Kamerun konnte Schwester Hedwig die Schreinerwerkstatt mit neuem Werkzeug und Material ausstatten. In Indien unterstützen wir im Norden des Landes die Ausbildung von Frauen."

Jahrelang seien die Beziehungen nach Eritrea, laut Pitzal derzeit ein besonders schwieriges Land: "Leider war es bisher noch nicht möglich, ein Auto für Pater Yosief zu finanzieren, da die Regierung den Import von Fahrzeugen nicht erlaubt. Er muss weiterhin seine Kranken zu Fuß zur nächsten Krankenstation bringen."

Erst bezogen sei ein Haus am größten See Kirgisistans, wo hauptsächlich Waisenkinder im Sommer ein paar Wochen verbringen könnten. "Hier helfen wir mit der Anschaffung von Betten", weiß der Renninger Pfarrer, der in Äthiopien "Bruder Mussie unterstützt, der sich um Flüchtlinge und Waisenkinder kümmert".

Nach den Überschwemmungen in Indien hat die katholische Kirchengemeinde Bischof Mammen 5000 Euro als Soforthilfe geschickt. In der Ukraine soll die Innenausstattung eines neuen Mutter-Kind-Hauses finanziert werden.

Insgesamt konnten die Renninger Kirchengemeinde 60 000 Euro an Hilfeleistung in die Welt schicken. "Diese Summe wurde nur möglich durch die mühevolle Arbeit der Krippenbauer und die Hilfe von so vielen Ehrenamtlichen in der Kirche, Küche und Organisation. Insgesamt waren es wohl an die 50 Helfer", bedankt sich der Renninger Pfarrer.

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