Achtsamerer Umgang mit der eigenen Umwelt

Goldberg-Gymnasiasten arbeiten mit Schülern von vier anderen Schulen am "Erasmus+"-Projekt "Back to nature"

Artikel vom 11. April 2019 - 17:12

SINDELFINGEN/DRONFIELD (red). Fünf Schüler und zwei Lehrer des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen (GGS) waren an der Dronfield Henry Fanshawe School, um am "Erasmus+"-Projekt "Back to nature" zu arbeiten. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Französisch-Guayana, Malaga, Barcelona und Dronfield bearbeiteten sie verschiedene Projekte zum Thema "Back to nature". Sie waren in Gastfamilien untergebracht.

Zum Auftakt machten die Schüler Kennenlernspiele und hörten Präsentationen aus den verschiedenen Ländern. Tags darauf erkundeten sie das Naturreservat Washlands. Später ging es zum Bowlingspielen und auf eine Bienenfarm. Auch der Bau von Bienen- und Insektenhotels, Klettern und das Bemalen von Baumwolltaschen standen auf dem Programm. Als mal einen halben Tag lang kein Programm war, gingen die meisten GGS-Schüler mit ihren Partnern in einen Park und spielten Fußball.

Am letzten Tag des Besuchs in Dronfield besuchten die Projektteilnehmer den Long-shaw Peak District, um zu wandern. "Dort versuchten wir, ohne elektronische Hilfe unseren Weg zu finden, und waren begeis-tert von der rauen und unberührten Natur, berichtet Eva Riehm aus der Klasse 8 b.

"Zusammen sind wir eine wirklich tolle Gruppe geworden", zieht die Achtklässlerin Bilanz. "Das ist sicher auch den privaten Aktivitäten mit der gesamten Gruppe zu verdanken. An den Abenden waren wir nämlich in der Meadowhall (Shoppingcenter in Sheffield), Eisessen, Schlittschuhlaufen, Fußball spielen, Minigolfspielen oder Lasertaggen und hatten am letzten Abend sogar eine riesige Abschlussparty." Seit der Arbeit an den "Erasmus+"-Projekten, berichtet Eva Riehm, "achten wir in unserem Alltag mehr auf unsere Umwelt und darauf, wie wir sie schützen können."

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