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Zwei Tonnen wilder Müll

360 Teilnehmer an der Renninger Flur- und Bachputzete

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    Eine Gruppe der Müllsammler(innen) in Renningen Foto: red

Artikel vom 22. März 2018 - 17:12

RENNINGEN (red). Renningen muss sauber bleiben, dachten sich rund 360 Bürger, ob klein oder groß, und sagten trotz Regen dem Müll auf der Markung den Kampf an. Pünktlich um 8.30 Uhr begrüßte Stadtbaumeister Hartmut Marx die Vertreter von 17 Vereinen sowie Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Silcher-Schule, der Realschule und des Gymnasiums mit Vertretern der Lehrerschaft und der Eltern. Zudem schlossen sich einzelne Bürgerinnen und Bürger diesen Gruppen an.

Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Warn-westen, Handschuhen, Plastiksäcken und Greifzangen schwirrten die umweltbewussten Kinder und Erwachsenen vom Gelände des städtischen Bauhofes in alle Himmelsrichtungen aus und sammelten Dosen, Folien, Flaschen, Autoreifen ein. Ob aus dem Wasser, von Böschungen oder den Spielplätzen, aus Wald oder Flur: Alles wurde von den Reinigungstrupps eingesammelt und zum Bauhof gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr schirmte mit ihren Fahrzeugen die Müllsammler an stark befahrenen Straßen ab, was die Beteiligten lobend registrierten, denn gerade das Gelände entlang dieser Straßen ist erfahrungsgemäß mit Müll übersät. "Vor Ort konnten die Teilnehmer erleben, was achtlose, arrogante oder unbelehrbare Zeitgenossen an den Straßen rund um Renningen wegwerfen", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. "Mit dem ehrlichen Bewusstsein, der Umwelt wirklich gedient zu haben, wurde die Rückkehr zum Bauhof angetreten." Rund zwei Tonnen wilder Müll kamen bei dieser Flur- und Bachputzete zusammen.

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