Land fördert Integrationsarbeit in Aidlingen

Landtagsabgeordnete Bernd Murschel (Grüne) und Sabine Kurtz (CDU) freuen sich über die geförderte Stelle

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    Der Asylkreis in Aidlingen hat frühzeitig wichtige Weichen gestellt. Und Bürgermeister Ekkehard Fauth (rechts) freute sich über die vielen Initiativen Foto: Archiv

Artikel vom 25. Juni 2016 - 05:18

AIDLINGEN (red). Die Landesregierung stellt in diesem Jahr zusätzlich 5,6 Millionen Euro für kommunale Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte zur Verfügung. Neben den in der Förderrunde 2016 bereits bewilligten 161 Anträgen können weitere 108 Kommunen einen Integrations- und Flüchtlingsbeauftragten einstellen oder eine vorhandene Stelle aufstocken. Im Wahlkreis Leonberg hat die Gemeinde Aidlingen für eine Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte einen Förderzuschlag erhalten. Die Landtagsabgeordneten Murschel (Grüne) und Kurtz (CDU) begrüßen dies: "Damit erkennt das Land den unschätzbar großen Anteil der Helferinnen und Helfer bei der Integrationsarbeit an und fördert sie in ihrer Arbeit."

"Wir stellen damit sicher, dass die gute Integrationsarbeit im Landkreis Böblingen weiter verbessert wird", so Sabine Kurtz. Gerade in den Kommunen vor Ort finde der Löwenanteil der Integrationsarbeit statt. Den Integrationsbeauftragten komme dabei eine besondere Scharnierfunktion zu. "Sie bringt die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Vertreter der Kommunen und Landkreise sowie die Flüchtlinge zusammen", betont Bernd Murschel.

In der Gemeinde Aidlingen will man die engagierte Arbeit der rund 70 ehrenamtlich tätigen Personen des Asylkreises unterstützen. Integrationsarbeit und Koordination der Ehrenamtlichen werden zu den Hauptaufgaben der Integrations- und Flüchtlingsbeauftragten zählen.

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