Krippenopfer aus Renningen

Für Eritrea und Kasachstan

Artikel vom 21. März 2014 - 15:06

RENNINGEN (red). Der Stiftungsrat der "Franz Pitzal Stiftung Renninger Krippe" hat beschlossen, dass das diesjährige Krippenopfer nach Eritrea und Kasachstan geschickt wird. Die Besucher der Krippe wurden immer wieder aufgefordert, ihre Spenden für Projekte in diesen beiden Ländern zu geben.

In Kasachstan soll in Talgar, am Stadtrand der Wintersportstadt Almaty, ein Haus für Waisenkinder und behinderte Kinder gebaut. Bischof Jose Luis Mumbiela ist der Verantwortliche für diese Einrichtung, Guido Trezzani ist mit der Durchführung des Baues beauftragt. Beide hat Pfarrer Pitzal bei seinem Besuch im letzten Jahr kennen gelernt und sich von der Notwendigkeit dieses Projekts überzeugt. Nun können 24 000 Euro in diese ehemalige Sowjetrepublik geschickt werden.

In Eritrea wird ein Wasserreservoir in einem kleinen, entlegenen Dorf in der Nähe von Keren unterstützt. Der Priester Yosief Solomon hat bereits von Renningen für ein anderes Dorf Schaufeln und landwirtschaftliche Geräte erhalten sowie ein Auto, mit dem er die Kranken in ein Krankenhaus bringen kann. Eritrea zählt laut Pitzal zu den ärmsten Ländern der Welt und ist seit dem Krieg mit Äthiopien nur schwer zu verwalten und zu regieren: "Die koptische Kirche, mit Rom uniert, leistet große Dienste in den entlegenen Gebieten." Auch davon konnte sich Pfarrer Pitzal vor Ort überzeugen. Für das Projekt stellt die Stiftung 25 000 Euro zur Verfügung.

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