Hadler bleibt Präsident der IHK-Bezirkskammer

Renninger Unternehmer, der seit 2008 das Amt innehat, wird von der Online-Versammlung bestätigt.

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    Ein Foto aus Zeiten vor der Corona-Pandemie (von links): die Vize-Präsidenten Joachim Baisch und Christina Almert, Präsident Andreas Hadler und die IHK-Geschäftsführerin Marion Oker Foto: IHK

Artikel vom 23. Februar 2021 - 16:54

KREIS BÖBLINGEN (red). Andreas Hadler, Vorstand der Baublies AG in Renningen, ist als ehrenamtlicher Präsident der IHK Böblingen bestätigt worden. Er führt das Amt seit 2008 und wurde in einem nachgelagerten Abstimmungsverfahren zur konstituierenden Online-Sitzung der Bezirksversammlung für vier weitere Jahre gewählt. Auch die bisherige Vize-Präsidentin Christina Almert, Geschäftsführerin des Hagebau-Zentrum Bolay in Rutesheim, und Vize-Präsident Joachim Baisch, Geschäftsführer der Baisch:Kommunikatio in Böblingen, wurden wiedergewählt.

Die Bezirksversammlung setzt sich aus 42 Vertretern der regionalen Wirtschaft zusammen, die im vergangenen Sommer bei der IHK-Wahl durch die rund 23 000 Mitgliedsunternehmen aus dem Landkreis Böblingen bestimmt wurden. In diesem "Parlament der Wirtschaft" des Landkreises vertreten spiegelbildlich Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, dem Einzel- und Großhandel, den Banken, der Gastronomie und der Logistik sowie dem Dienstleistungsgewerbe die Interessen der heimischen Wirtschaft. "Wir bedanken uns, dass uns von der Bezirksversammlung das Vertrauen ausgesprochen wurde und freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Austausch in den kommenden vier Jahren", sagte Hadler.

Beschäftigen wird sich die Bezirksversammlung in den kommenden Jahren neben dem Strukturwandel in der Region und standortpolitischen Themen insbesondere auch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage im Landkreis sagte Hadler: "Die Corona-Krise ist ohne Zweifel die größte Herausforderung für die Wirtschaft im Landkreis in den vergangenen Jahrzehnten." Man müsse gemeinsam Wege und Mittel finden, die Unternehmen im Landkreis zu unterstützen und deren Anliegen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten.

Wie die Corona-Krise meistern?

"Wir dürfen aber auch unsere Kernthemen wie die Förderung und Entwicklung der dualen Ausbildung nicht vernachlässigen", ergänzte er. "Besonders in dieser Zeit ist es wichtig, dass die Berufsausbildung weiter gestärkt wird und wir Auszubildende und Ausbildungsbetriebe weiterhin als kompetenter Ansprechpartner begleiten."

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