Das Spielniveau trotzt der Pandemie

Bläserjugend blickt bei der Jahreshauptversammlung optimistisch ins Jahr 2021.

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    Noch nicht lange her und dennoch wie aus einer anderen Zeit: ein "normales" Konzert der Holzgerlinger Jugendkapelle "Fetzige Noten" im Jahr 2018 Foto: Archiov

Artikel vom 22. Februar 2021 - 16:54

KREIS BÖBLINGEN (red). Am Sonntag fand die erste digitale Jahreshauptversammlung der Bläserjugend Böblingen mit 40 Teilnehmern.

In seinem Grußwort bedankte sich der Stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Emilio Diaz bei den Jugendleiterinnen sowie beim Jugendvorstand für ihre Arbeit. Trotz der schwierigen Situation haben sie es geschafft die Jugendausbildung soweit möglich am Laufen zu halten und auch einigen Schülern den D-Lehrgang ermöglicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Er appellierte an alle, auch ihre Musikkameraden zu motivieren in der Hoffnung, dass die Vereine bald wieder ohne Einschränkungen musizieren können und damit das kulturelle Leben zu bereichern.

Auch die Bilanz von Kreisverbandsjugendleiter Tobias Klein barg Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021. Erfreulich sei der reibungslose Ablauf der D-Lehrgangs-Crashkurse im vergangenen Herbst, nachdem diese nicht wie geplant in den Osterferien durchgeführt werden konnten. Das Niveau der Jungmusikerinnen und -musiker habe sich durch die coronabedingten Maßnahmen im vergangen Frühjahr nicht merkbar verschlechtert. Das Pilotprojekt mit dem Crashkurs sei hervorragend gelaufen, weswegen dasselbe Konzept im Jahr 2021 durchgeführt wird.

Der Kassier des Kreisverbandes, Günther Bergert, verzeichnete zwar im Jahr 2020 weniger Ausgaben als ursprünglich angedacht, dennoch sei es wichtig, das Jahr 2021 finanziell optimistisch zu planen und von einer Besserung der Lage auszugehen.

Zusätzlich fanden Wahlen in der Vorstandschaft der Bläserjugend statt. Marina Welle (Musikverein Bondorf) wurde erneut als Beisitzerin in die Vorstandschaft gewählt. Regina Storz (Feuerwehr-Musikkapelle Dagersheim) gab nach jahrelanger Tätigkeit in der Vorstandschaft ihren Posten an Stefanie Ferazzi (Musikverein Gärtringen) ab. Tobias Klein wird für weitere drei Jahre das Amt des ersten Kreisverbandsjugendleiters führen.

Die Jahresbilanz der Bläserjugend im Landkreis sieht zwar recht überschaubar aus, dennoch ist es wichtig für alle Vereine die Hoffnung und den Spaß an der Musik nicht zu verlieren, heißt es abschließend.