Klinik-Besucher benötigen negativen Test

Der Klinikverbund Südwest weist auf verschärfte Regelung hin: Seit Montag brauchen Klinik-Besucher neben der FFP2-Maske noch einen negativen Corona-Test. Das gilt aber nicht für Begleitpersonen von (potentiellen) Patienten.

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    Verschärfte Zutrittsregelung auch in Böblingen / Foto: Stefanie Schlecht

Artikel vom 12. Januar 2021 - 19:00

KREIS BÖBLINGEN (red). Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes wurden die Besuchs- und Zutrittsrechte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen nochmals erheblich verschärft. Krankenhaus-Besucher müssen nicht nur eine FFP2-Maske tragen, sondern nun zusätzlich ein negatives Testergebnis vorweisen. Das betont der Klinikverbund Südwest, der Träger der Krankenhäuser in den Landkreisen Böblingen und Calw. Begleitpersonen von (potentiellen) Patienten würden aber nicht unter die Vorgaben fallen, für diesen Personenkreis ist das Tragen einer mitgebrachten FFP2-Maske ausreichend.

Der Klinikverbund setzt die verschärften Regelungen an allen sechs Standorten um und muss seine Besucher auf die Testmöglichkeiten in den Schnelltestzentren und Apotheken der Region verweisen. Die Landesapothekerkammer stellt unter http://www.lak-bw.de ein Portal zur Verfügung, über das mittels PLZ-Suche Apotheken mit entsprechendem Angebot gefunden werden können. Das Testergebnis darf zum Zeitpunkt des Klinikbesuches bei Antigentests (Schnelltests) nicht älter als 48 Stunden, bei PCR-Tests nicht älter als drei Tage bzw. 72 Stunden sein.

An den Kliniken in Calw und Nagold herrscht überdies weiterhin ein Besuchsverbot aufgrund der hohen Inzidenz im Landkreis Calw; nur in begründeten Ausnahmefällen sind Krankenbesuche dort überhaupt zulässig. Auch für diese Ausnahmefälle gilt die Voraussetzung des negativen Tests und der FFP2-Maske. In den vier Kliniken im Landkreis Böblingen - Sindelfingen, Leonberg, Herrenberg und Böblingen - gilt aktuell noch die Besuchsregelung von einem Besucher pro Patienten pro Tag für maximal eine Stunde.

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