Frühchen unterstützen

"Kinderherzaktionen" spendet an Böblinger Kinderklinik.

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    Prof. Stefan Benz, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie, Alexandros Efstathiou (Kinderherzaktionen) und Lutz Feldhahn (geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) bei der Scheckübergabe Foto: Klinikverbund Südwest

Artikel vom 20. November 2020 - 17:12

BÖBLINGEN (red). Alex Efstathiou sammelt im Namen seiner von ihm ins Leben gerufenen Organisation "Kinderherzaktionen" unermüdlich Spenden. Zum wiederholten Male bedachte er jetzt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an den Kliniken Böblingen.

Der Herrenberger Gastronom hält viel von der Arbeit der Böblinger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und spendet deswegen regelmäßig an die Klinik, heißt es in einer Pressemitteilung. Diesmal konnte er sich auch von der Arbeit der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie unter der Leitung von Prof. Stefan Benz überzeugen - für ihn Anlass genug, eine erneute Spende auf den Weg zu bringen - 2000 Euro.

Den Verwendungszweck überlässt Efstathiou den beiden Chefärzten, die sich schnell einig sind: "Das Geld stecken wir in das Projekt zur Förderung der Rund-um-Betreuung von Frühgeborenen und Eltern", erklärt Lutz Feldhahn, geschäftsführender Chefarzt der Kinderklinik. "Dieses Projekt gehört zu unserer Neonatologie. Es sieht die Begleitung Frühgeborener und ihrer Eltern vom ersten Moment an durch ein und dieselbe Person vor, solange, bis die Eltern sich sicher fühlen im Umgang mit ihrem Kind."

Unterstützung gilt auch, wenn Eltern und Kinder zuhause sind

Die Begleitung läuft auch, wenn die Eltern mit ihrem Kind wieder zuhause sind. Oft ergeben sich Momente, die verunsichern, weil es an Erfahrung fehlt, sagt Feldhahn. "Gibt es eine Betreuungsperson, die Eltern und Kind gut kennen, können solche Situationen schnell gelöst werden." Prof. Benz ist das sehr recht: "Für solche Zusatzangebote fehlt immer das Geld, dabei ist das eine gute Sache, die wirksam die Eltern von Frühgeborenen unterstützt."

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