Wandern mit Abstand und Gymnastik

Der Albverein Böblingen traf sich zum ersten Mal seit März wieder zu einer gemeinsamen Unternehmung.

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    Gemeinsam den Körper kräftigen: Die Albvereinler gestalteten ihre erste Wanderung nach der Coronapause sportlich Foto: red

Artikel vom 14. August 2020 - 15:30

BÖBLINGEN (red). Während der Himmel noch nicht recht wusste, ob er "lachen oder weinen" wollte an diesem Sonntagmorgen, so wussten doch die 24 Wandersleute, die sich an der Bushaltestelle Ochsentrog eingefunden hatten, was sie wollten: aufbrechen zu einem wieder einmal gemeinsamen Wandern.

Bevor die Wanderführer jedoch das Zeichen zum Start geben konnten, wurden die Teilnehmer von der Vereinsvorsitzenden Elisabeth Wagner erst einmal darüber informiert, welche neu geltenden Regeln für das gemeinsame Wandern, für die Gymnastik im Freien und für das gemeinsame Mittagessen und Kaffeetrinken auf der reservierten Terrasse des Restaurant Ochsentrog zu beachten und einzuhalten sind. Dazu gehörte dann auch, dass bei der gemeldeten Teilnehmerzahl in zwei voneinander getrennten Gruppen und mit zeitlichem Abstand gestartet und gewandert werden musste.

Die zweistündige Rundwanderung führte zuerst durch den vom nächtlichen Regen frischen Wald auf dem Ochsentrogweg. Über einen Wiesenpfad gelangten die Wanderer hinunter zu den Feldern nahe des Reiterhofs. Dort war genügend Platz für alle, die ersten Gymnastikübungen - Entspannungs- und Lockerungsübungen - nach Anleitung von Gesundheits-Wanderführerin Sandra Schöll auszuführen.

Anschließend führte der Weg weiter durch die gelben Kornfelder im Maurener Täle, zurück in den Wald. Nach einem Stück entlang des Waldfriedhofs war das große Wiesenstück am Ende des Spielplatzes beim Wasserbehälter auf der Diezenhalde erreicht, der zweite Übungsplatz für die nächste Gymnastik. Sandra hatte für hier Mitmachübungen zur Koordination und zum Balance halten gewählt. Mit einer Übung zur "inneren Einkehr" beendete sie das Gymnastikangebot für diese Wanderung.

Schon war es auch an der Zeit, den Rückweg anzutreten. Nach einer kurzen Strecke durch ein Diezenhaldener Wohngebiet und einem Stück im Diezenhaldener Grünzug, erreichten die Gruppen wieder den Ausgangspunkt der Wanderung.

Zum Abschluss des coronaangepassten Sommerfestes, für die meisten war es auch das erste Treffen nach mehrmonatiger Pause, genoss man den Kaffee dieses Mal ohne den sonst von Mitgliedern gebackenen Kuchen und ohne begleitende Akkordeonmusik.

Obwohl die Einschränkungen durch die Corona-Regeln den Ablauf der Wanderung und besonders den des Sommerfestes mitbestimmt haben, war die Freude an der Veranstaltung bei den Anwesenden spürbar. So war es ein gelungener Anfang in der Krise und die Probe für die weiteren Planungen unserer Vereinsveranstaltungen, schreiben die Albvereinler.

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