Rudi Sendersky tritt ab: Ein Macher geht von Bord

Nach 40 Jahren beim Landratsamt: Rudi Sendersky verabschiedet sich in den Ruhestand

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    Ruheständler Sendersky Foto: red

Artikel vom 30. April 2020 - 17:43

KREIS BÖBLINGEN (red). Der langjährige Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft, Rudi Sendersky, geht in den Ruhestand. Am 29. April hatte er seinen letzten Arbeitstag. Seit 1980 war Sendersky beim Landkreis Böblingen tätig. "Rudi Sendersky war während seiner Berufslaufbahn vielfältig eingesetzt. Er ist ein Allrounder, ein bienenfleißiger Schaffer und pragmatischer Macher", lobte Landrat Roland Bernhard, der außerdem Senderskys "menschliche, empathische und herzliche Art" betont.

Seit dem Jahr 2012 leitete Sendersky das Amt für Gebäudewirtschaft und war somit verantwortlich für kreiseigene Gebäude, vom Landratsamt über Berufs- und Sonderschulen bis zu den Schwesternwohnheimen an Krankenhaus-Standorten. In diese Zeit fiel auch die Flüchtlingskrise 2015, bei der er monatlich durchschnittlich 800 Personen erfolgreich unterbringen konnte.

Von 1994 bis 2011 war Rudi Sendersky Werkleiter "Betrieb und Beratung" des AWB. "Dank seines Engagements hat der Abfallwirtschaftsbetrieb vielfach eine Vorreiterrolle eingenommen", so Bernhard. So verfügte der Kreis zum damaligen Zeitpunkt als einziger im Land über eine eigene Müllabfuhr. Sendersky organisierte für die Altpapiersammlung 2008 rasch 10 000 Mülltonnen. Mit der "blauen Tonne" wollte der AWB das Altpapier nicht privaten Unternehmen überlassen. Auch umweltgerechte Häckselplätze richtete Sendersky ein.

Verdienste hat er sich auch als Vize-Vorsitzender des Sportkreises und im Betriebssport - vor allem beim 1. FC Landratsamt - erworben. Seit 2003 ist er dessen Präsident. "Rudi Sendersky hat sich in vielen Situationen verdient gemacht. Ich bedanke mich herzlich dafür und wünsche alles Gute", sagte Landrat Roland Bernhard.

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