Orgelfrühling auf 2021 verschoben

Die Virus-Pandemie verdirbt das 25-Jahr-Jubiläum der Böblinger Konzertreihe

Artikel vom 23. April 2020 - 20:06

BÖBLINGEN (red). An diesem Wochenende sollte eigentlich der Böblinger Orgelfrühling starten. Für dieses Jahr war mit dem 25. Jährigen Jubiläum auch eine besondere Konzertreihe geplant. Neben dem renommierten, noch neuen Freiburger Domorganisten Matthias Maierhofer (26. April) und dem international tätigen Prager Konzertorganisten Pavel Kohout (12. Mai) wollten sich der rührige Böblinger Tuba-Professor Stefan Heimann zusammen mit der neuen Kirchenmusikerin der Katholischen Gesamtkirchengemeinde in Böblingen, Marion Kaßberger, (24. Mai) präsentieren. Als krönender Abschluss war schließlich das Jubiläumskonzert mit der Orchestervereinigung Sindelfingen zusammen mit Marion Kaßberger (21. Juni) vorgesehen.

"Ich bin froh, dass die Besetzung mit Marion Kaßberger so so schnell und problemlos erfolgt ist", sagt Hubertus Kless. Der Organisator des Böblinger Orgelfrühlings lobt die Kantorin für ihre Bereitschaft, sich mit so viel Einsatz in die Konzertreihe einzubringen. "Um so mehr bedaure ich, dass der Orgelfrühling nicht stattfinden kann."

Bis zuletzt habe man auf einen schnellen und guten Ausgang der Krise gehofft. Aber es sollte einfach nicht sein. "Dies bedauern wir sehr. Gleichzeitig hoffen wir, dass Sie nicht allzu enttäuscht sind und für die Entscheidung Verständnis aufbringen", richtet sich Kless in einer Mitteilung an die verhinderten Konzertbesucher. Nun hoffe er gemeinsam mit seinem Team, "dass die Zeiten sich rasch bessern und freuen uns, wenn wir Sie im nächsten Jahr wieder, dann hoffentlich zu einem unbeschwerten Böblinger Orgelfrühling, begrüßen dürfen."

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