Stadt Herrenberg lädt zu virtuellem Galeriebesuch

Ausstellung "Neue Romantik" kann online besichtigt werden

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    "Art must go on(line)" heißt das Motto in der Galerie der Stadt Foto: red

Artikel vom 03. April 2020 - 16:42

HERRENBERG (red). Nachdem die Galerie der Stadt Herrenberg derzeit aufgrund der aktuellen Situation geschlossen ist, zeigt sie nun auf der städtischen Homepage die Ausstellung "Neue Romantik". Der virtuelle Rundgang durch die Galerie ermöglicht auch in diesen Zeiten die Kunstwerke der Maler Werner Fohrer, Michael Krähmer, Joachim Lehrer und Elena Romanzin sowie der Fotografen Christoph von Haussen und Rolf Linnemann, zu betrachten.

"Die Romantik ist die große Alternative zum Vernunftdenken, sie ist die Hingabe an das Innere, an das Gefühl, das Verständnis der großen Zusammenhänge jenseits von Logik und Wissenschaft", erklärt Elena Hocke, die Leiterin der Galerie. Diese Sehnsucht werde in der heutigen, rationalen Welt nicht mehr erfüllt. Die erstaunlichen Parallelen zur Epoche der Romantik aufzuspüren, ist Ansatz der Ausstellung "Neue Romantik", die nach der Premiere in der Villa Berberich in Bad Säckingen nun in der Galerie der Stadt Herrenberg gastiert.

"Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich", wird einst Novalis zitiert.

Und so werden die Bildgegenstände bei Linnemann und von Haussen zum Transportmittel für die Aufdeckung eines Geheimnisvollen, bei Fohrer eines Maßstäblichen, bei Krähmer eines Meditativen, bei Lehrer eines Endzeitlichen und bei Romanzin eines Persönlichen.

Die virtuelle Galerie ist noch bis zum 20. Mai auf der städtischen Homepage unter http://www.herrenberg.de/galerien zu sehen.

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