Volksbanken: An Verschmelzung wird festgehalten

Termin im September bleibt

Artikel vom 01. April 2020 - 18:06

KREIS BÖBLINGEN (red). Zu Jahresbeginn haben die Vereinigte Volksbank Böblingen-Sindelfingen und die Volksbank Reutlingen bekanntgegeben, zu einer Volksbank neuer Prägung zu verschmelzen. Seit einigen Wochen hat die Corona-Krise das Leben aller gehörig auf den Kopf gestellt. Die Frage ist also: Wie geht es mit dem Verschmelzungsvorhaben weiter?

Diese Frage haben die Vorstände beider Genossenschaftsbanken jetzt beantwortet: Am technischen Verschmelzungstermin 26. September 2020 wird festgehalten. Die Arbeiten an der Zusammenführung beider Genossenschaftsbanken werden fortgesetzt, wenngleich allen Beteiligten bewusst ist, dass die Haltbarkeit getroffener Entscheidungen kurz sein kann. "Insofern werden wir auch im Verschmelzungsprozess gezwungen sein, auf Sicht zu fliegen", erklärt Siegfried Arnold, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Reutlingen.

Ob die Fusion wie geplant stattfinden kann, hängt im Wesentlichen davon ab, wie die Politik in den kommenden Wochen entscheidet und ob die Corona-Infektionskurve tatsächlich abflacht. "Der Schutz und die Gesundheit aller Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter ist für uns oberstes Gebot", versichert Wolfgang Klotz, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank mit den Hauptsitzen in Böblingen und Sindelfingen.

In Vertreterversammlungen muss noch über die Verschmelzung abgestimmt werden. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung wurde die Vertreterversammlung der Volksbank Reutlingen allerdings vom 25. Mai auf den 16. Juni verschoben. Der Termin für die Vertreterversammlung der Vereinigten Volksbank bleibt unverändert der 24. Juni. Siegfried Arnold und Wolfgang Klotz halten ungeachtet der Krisendauer am Vorhaben fest, sich zu den "Vereinigten Volksbanken" zusammenzuschließen. "Diese Vision wird diese schwierige Phase überstehen, ja geradezu dadurch bestätigt", bekräftigen die beiden Vorsitzenden.

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