Systemadministrator auf Treppchen

First-Lego-League-Wettbewerb: Robotik-Team des Gymnasiums Unterrieden im Europa-Finale

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    Dürfte beim Zentraleuropa-Finale des First-Lego-League-Roboterwettbewerbs starten, wenn er denn stattfindet: das Team "Systemadministrator" mit Jannik Lorenz und Nils Seibert Foto: red

Artikel vom 31. März 2020 - 16:54

SINDELFINGEN/REGENSBURG (red). Noch ehe das Coronavirus das öffentliche Leben lahm legte, ging es für Jannik Lorenz und Nils Seibert vom Gymnasium Unterrieden Sindelfingen (GUS) zur zweiten Runde des internationalen Roboterwettbewerbs First Lego League an die Ostbayrische Technische Hochschule in Regensburg. Das Team "Systemadministrator" schaffte es erneut aufs Treppchen, es erreichte den dritten Platz.

Für diese zweite Runde hatte sich das Team mit einem ersten Platz beim Regionalwettbewerb in Esslingen qualifiziert. Wie bereits in der ersten Runde wurden die Kategorien Teamwork, Forschung, Roboterdesign und Robot-Game bewertet. Begonnen wurde diesmal mit dem Roboterdesign, bei dem das Aussehen, die Funktionsweise und die Programmierung des Roboters ganz genau untersucht und bewertet wurde. Anschließend stellte das Team seine fünfminütige Forschungspräsentation zum selbst gewählten Thema "Mobilität der Zukunft" vor. Als letzte der drei Jury-Disziplinen wurde schließlich das Teamwork auf Herz und Nieren geprüft.

Fraglich, ob das Zentraleuropa-Finale stattfindet

Nachmittags drehte sich dann alles um den spannendsten Teil des Wettbewerbs, das Robot-Game: Innerhalb von 150 Sekunden muss der Roboter möglichst viele Aufgaben, wie das Verschieben von Lego-Blöcken oder die Betätigung eines Miniatur-Krans bewältigen. Dank eines verbesserten Programms konnte das Team "Systemadministrator" das Ergebnis der ersten Runde noch einmal steigern und landete in dieser Kategorie auf dem dritten Platz. Im Teamwork belegte man ebenfalls den dritten Platz und das Roboterdesign konnte sogar gewonnen werden.

In der Gesamtwertung belegte das GUS-Team schließlich den dritten Platz. Es qualifizierte sich damit knapp für das Zentraleuropa-Finale, woran die 27 besten Teams aus sieben Ländern teilnehmen dürften. Wegen der Corona-Pandemie wurde dieses Finale aber vorerst abgesagt. Ob es nachgeholt wird, ist derzeit noch unklar, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.