MV Schönaich blickt zufrieden zurück

MV Schönaich blickt bei der Hauptversammlung zufrieden zurück und schmiedet Zukunftspläne

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    Die geehrten Mitglieder zusammen mit Vorstand Regina Dvorak-Vucetic und Kreisverbandsvorsitzendem Gerhard Weißenböck (links) Foto: red

Artikel vom 19. Februar 2020 - 15:12

SCHÖNAICH (red). Zufrieden blickte die Vorstandschaft des Musikverein Schönaich am vergangenen Samstag auf das Jahr 2019 zurück, das die Verantwortlichen laut Pressebericht als "herausragend aber auch anstrengend" bezeichneten.

Das Sinfonische Blasorchester nahm an zwei Wertungsspielen teil. Beim Wertungsspiel in Bempflingen erzielte das Orchester die Note "hervorragend" mit 91,2 Punkten. Bei der Teilnahme am Wertungsspiel in Osnabrück im Rahmen des Deutschen Musikfests erspielten sich die Musiker die Note "sehr gut" mit 87,6 Punkten. Ein weiteres Highlight im Jahresablauf und auch für die Vereinsgeschichte war die Teilnahme beim Shanghai Tourism Festival in China im September.

"Am Ende des Jahres habe ich gemerkt, dass es recht anstrengend war und auch bei mir die Luft raus war", gab Dirigent Rainer Bauer unumwunden zu. "Dennoch wollen wir uns nicht ausruhen und weiter an uns und unserer Musik arbeiten." Die nächsten musikalischen Projekte stehen schon in den Startlöchern: Im Mai gibt das SBO ein Konzert in der katholischen Kirche in Schönaich. Erstmalig arbeitet das Orchester hier mit zwei klassischen Sängerinnen zusammen. Und auch die Idee eines Konzerts mit Blasorchester und Rockband steht noch im Raum. Die passende Location hierfür wird noch gesucht.

Knapp über 500 Mitglieder zählt der Verein momentan, wusste Wolfgang Völmle zu berichten. Er freute sich über eine Anwesenheitsrate in der Probe von 74 Prozent. Das bedeutete eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. In den Sommerferien standen neben den über das Jahr verteilten 14 Auftritten und 44 Proben noch zusätzliche Marschproben im Stadion an.

Einen Einblick in die Jugendausbildung gab Jugendleiterin Susanne Lindemann-Spieß. Die Ausbildung eines Musikers muss auch im Erwachsenenalter nicht zu Ende sein, bemerkte sie mit einem Augenzwinkern. Sie hob auch die gute Zusammenarbeit mit der Grundschule hervor. Jugenddirigentin Sabrina Buck erwähnte, dass zwar das ganz große musikalische Highlight im abgelaufenen Jahr bei der Jugend . Es sei aber wieder die Teilnahme an den Lehrgängen des Kreisverbands forciert worden.

Mit Spannung wurde der Bericht von Finanzvorstand Jochen Binder erwartet. Er berichtete, dass der größte Teil der Ausgaben in die Musik und in die Jugendausbildung flossen. Die größten Einnahmen wurden über Zuschüsse und Veranstaltungen erzielt. Weihnachtskonzert und Weihnachtsmarkt bleiben weiterhin die lukrativsten Veranstaltungen. Der größte Ausgabeposten in 2019 waren die Kosten für die Reise nach Shanghai. Durch die Einberufung einer Spendenaktion konnten diese etwas abgemildert werden. Vom Gesamtvermögen des Vereins musste im vergangenen Jahr etwas "abgevespert" werden. Dennoch steht der Verein finanziell weiterhin glänzend da.

Die Kassenprüfer Evelin Untucht und Martin Tistler konnten daher nach vorhergehender intensiver Prüfung eine hervorragende Kassenführung bescheinigen. Entsprechend reibungslos wurde demnach auch die Vorstandschaft durch die anwesenden Mitglieder entlastet.

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