Tageswanderung des Schwäbischen Albvereins Böblingen

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    Die Wandergruppe des Schwäbischen Albvereins Foto: red

Artikel vom 11. November 2019 - 17:42

KREIS BÖBLINGEN (red). Einen sonnigen Herbsttag erlebten die Wanderfreunde und Gäste des Schwäbischen Albvereins bei ihrer Wanderung im Naturpark Obere Donau, die zum Aussichtsfelsen führte.

Von Irndorf ging es auf der hügeligen Hochebene durch eine parkartige Landschaft mit Wiesen und den typischen Bauminseln des Großen Heubergs zum Eichfelsen, einem der schönsten und bekanntesten Aussichtspunkte am Steilrand des Oberen Donautales. Dieser bot den Wanderern einen beeindruckenden Ausblick auf das auf einem Kalkriff gebaute Schloss Werrenwag und in das tief eingeschnittene, mit steilen Felswänden und Felsenriffen gesäumte Durchbruchstal der Donau. Bis zu 200 Meter tief hat sich hier in Jahrmillionen die Ur-Donau in das harte Juragestein eingegraben: "Erdgeschichte zum Staunen".

Weiter am Trauf entlang streiften die Wanderer den Irndorfer Felsengarten, in dem der Besucher die seltenen und gefährdeten Pflanzen der Felsvegetation sehen und näher betrachten kann, ohne die sensible Pflanzendecke betreten zu müssen.

Wenig später erreichte die Gruppe einen weiteren Aussichts-Höhepunkt, den Rauhen Stein. Er befindet sich unweit des gleichnamigen Wanderheims des Schwäbischen Albvereins. Von diesem Felsen aus hatten die Albvereinsfreunde einen weiten Blick hinunter auf die Donauschleife bei St. Maurus, dort, wo die Donau den Umlaufberg Käpfle umfließt und sich dahinter hoch über dem Tal die Burg Wildenstein erhebt. Nach einem Abstieg ins Hirschental und einem kurzen Aufstieg ging es durch den herbstlich gefärbten Laubwald zum Spaltfelsen, einem Felsplateau mit prächtigem Blick auf das Kloster Beuron.

Im Kloster Beuron gefällt die prunkvolle Abteikirche

Anschließend führte die Wanderung auf guten Pfaden und Forstwegen abwärts ins Tal. Auf einer alten gedeckten Holzbrücke überquerte die Wandergruppe die Donau und erreichte das Kloster Beuron. Mit dem Besuch der prunkvoll ausgeschmückten und mit kunstvollen Malereien versehenen Abteikirche des Klosters endete die Wanderung in Beuron.

Zum Abschluss dieser Tageswanderung, die den Wanderern vielerlei Erlebnisse bot, brachte der Bus auf der Heimfahrt die Gruppe zum Knopfmacherfelsen, um auch noch den Ausblick auf die sich tief unterhalb wie ein blaues Band hinschlängelnde Donau, nach Beuron, zum Schloss Bronnen und zum Jägerhaus von diesem Felsvorsprung mitzunehmen und zu genießen.