Bruno Ensslen in der Oase Weil

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    Bruno Ensslen

Artikel vom 08. Oktober 2019 - 18:00

WEIL IM SCHÖNBUCH (red). Unter dem Motto "Gugg Mol" findet am Freitag, 11. Oktober, um 18 Uhr die Vernissage einer Ausstellung mit Arbeiten des Malers, Illustrators, Fotografen, Designers und Autors Bruno Ensslen in der Oase Weil statt. "Ihn als Gestalter zu würdigen, ist Sinn und Anlass dieser Präsentation", heißt es in der Ankündigung. Der im April 2018 verstorbene Ensslen war selbständiger Grafiker und Werber mit eigenen Büros in Stuttgart, Herrenberg und Gruibingen, der neben der Arbeit intensiv malte. Bekannt sind auch seine Plakate für gemeinnützige Institutionen wie "Brot für die Welt". Auch das Logo für die Oase Weil stammt aus seiner Feder.

Ensslen wurde 1936 als Ur-Schwabe in Andrejewka am Schwarzen Meer geboren. Das ist eben jener Ort in der heutigen Südukraine, aus dem auch die Böblingerin Selma Hablizel stammt. Sie und ihr Mann Herbert Hablizel, mit dem sie in diesem Jahr Diamantene Hochzeit feierte, sind beide Ehrenbürger von Andrejewka. Entsprechend begeistert zeigte sich der frühere Elektrogerätefachhändler, als er von der Ensslen-Ausstellung und der Verbindung zu Andrejewka erfuhr.

Nach der Vernissage können die Arbeiten vom 12. bis 20. Oktober jeweils von 11 bis 17 Uhr im Café des Baumhaushotels in der Waldenbucher Straße 151 besichtigt werden. Am Samstag, 12. Oktober, um 18 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung ein schwäbischer Abend mit humorvollen Texten und Liedern in der Oase Weil statt und zur Finissage am Sonntag, 20. Oktober, um 17 Uhr spielt die Band Foiae Verde. Weitere Infos unter http://www.oaseweil.de im Netz.

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