Sonderver�ffentlichung

Erziehungsstelle - eine neue (berufliche) Aufgabe für Sie?

von Sabine Ellwanger

Der Tages- und Pflegeeltern e.V. Kreis Böblingen (tupf), sucht Familien, die Kinder oder Jugendliche mit einem prekären familiären Hintergrund bei sich zuhause aufnehmen und ihnen den Schutz und die Geborgenheit einer Familie bieten.

Artikel vom 14. September 2019 - 00:00

Für diese Tätigkeit werden Familien, Paare oder Einzelpersonen gesucht, die über eine pädagogische Ausbildung und Erfahrung mit Kindern oder Jugendlichen verfügen, engagiert, lebensfroh und belastbar sind. Die Fachberatung des tupf bietet den Erziehungsstellen eine gute, intensive Vorbereitung, regelmäßige Beratung, Fortbildung, Begleitung in evtl. Krisen, Supervision und regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Erziehungsstelleneltern.

Hierfür erhalten Sie neben einer angemessenen Vergütung auch Unterhaltskosten für das Kind sowie einen Zuschuss zur Altersvorsorge.

 

Falls Sie mehr über diese Arbeit, die Fachberatung und den Verein erfahren möchten, können Sie sich auch auf der Homepage unter www.tupf.de informieren. Gerne können Sie auch telefonisch nähere Auskünfte erhalten oder vereinbaren vielleicht ein unverbindliches Infogespräch?

Tel. 0 70 31 - 2 13 71 – 15 oder per Mail: erziehungsstellen@tupf.de

 

Und was heißt das ganz praktisch?

Das wird in ein paar Auszügen aus Interviews mit aktiven Erziehungsstellen sehr deutlich und erfahrbar:

Was macht für Sie den größten Reiz an der Arbeit als Erziehungsstelle aus?

  • „Etwas für ein Kind zu erreichen, wie nie zuvor in meiner langjährigen Arbeit (als Erzieherin) und das Helfen in einer Notlage.“
  • „Freude, Neugier und die Liebe zu Kindern, um ihnen ein stabiles Zuhause zu geben, damit sie sichere Bindungserfahrungen machen können.“
  • „Den Kindern im häuslichen, familiären Umfeld einen Halt und eine neue Entwicklungschance im Leben geben. Die hohe Verantwortung und Selbstständigkeit.“

Was war Ihr schönstes Erlebnis als Erziehungsstelle?

  • „Als ich unsere drei Pflegetöchter das erste Mal sah - und wenn sie mir ihre Zuneigung zeigen.“
  • „Ich habe schon viele schöne Erfahrungen als Erziehungsstellenmutter gehabt. Das Schönste finde ich persönlich, wenn die Kinder mit leuchtenden Augen am Tisch sitzen, lachen, Witze oder ulkige Erlebnisse erzählen und sich wohl fühlen.“
  • „Die Freude darüber, wie das Kind heute im Leben steht, im Vergleich zur Anfangszeit.“

Mit Ihrer heutigen Erfahrung: Was ist Ihres Erachtens, die wichtigste Fähigkeit, die man als Erziehungsstelle haben sollte?

  • „Einfühlungsvermögen auch beim Umfeld des Kindes.“
  • „Humor, Kreativität, Freude am gemeinsamen Suchen nach Ideen und Lösungen, Ausdauer und Verlässlichkeit.“
  • „In erster Linie die Fähigkeit, die Herkunftskultur und die Verhaltensoriginalität des Kindes mit sehr viel Geduld und eigener liebevoller Zugewandtheit zu begegnen.

Was würden Sie als die größte Herausforderung bezeichnen?

  • „Der Ablöseprozess – wenn es dann irgendwann mal soweit ist“
  • „Der maßvolle Umgang mit Medien, im speziellen mit dem Smartphone. Einerseits ist es wichtig, dass die Jugendlichen Kontakt zu ihren Peergroups bekommen, andererseits bedarf es vieler Regelungen und Absprachen und leider auch Begrenzung im Alltag, damit dies gut funktionieren kann.“
  • „Der Umgang mit den Herkunftseltern und deren oft mangelndes Interesse an der Entwicklung ihres Kindes.“

Wieso würden Sie es wieder tun?

  • „Weil es unsere Familie erst komplett gemacht hat und wir viel durch unser Kinder lernen durften.“
  • „Weil es sich lohnt den Weg mit den Kindern zu gehen, dabei sehen zu können, wie sie sich entfalten, was sie alles schon geschafft haben und weil sie einfach liebenswert sind.“
  • „In keiner anderen Aufgabe besteht so viel Möglichkeit, selbst zu lernen, Toleranz und Offenheit gegenüber verschiedenen Lebensentwürfen zu üben.“

 

Haben wir vielleicht Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie für nähere Informationen gerne auf unsere Homepage unter www.tupf.de oder rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne und unverbindlich!

 

Fachberatung Erziehungsstellen

 

Beate Klein

Angelika Rentschler

Corinna Thum

 

erziehungsstellen@tupf.de

 

Tel. 0 70 31/2 13 71-15 + -17

 

 

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